Daten / Herkunft VF 700

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der21iger
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Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von der21iger » 27. Jun 2025, 17:29

Moinsen

Meine Betty ist eine VF 700 Bj.85 mit EZ. 86. Deutscher Brief, Deutsche Zulassung. Soweit so gut. Aber........

Die Dame wurde 85/86 von irgend jemanden nach Deutschland geholt/mitgebracht (die V700 gab ja in D nie offiziel), und hier wohl per Einzelabnahme getüvt, und zugelassen.
Wer, ist leider nicht mehr nach zu vollziehen.

Fakt ist aller Dings, das dabei ein "kleiner" Fehler passiert ist. Betty wurde nämlich als VT 700 im Brief eingetragen. So wurde sie auch über die Jahre immer wieder getüvt. und es wurden Eintragungen vorgenommen (Lenker, Stahlflex, Blinker, etc.)
Ich würde den "kleinen" Fehler nun gerne korrigieren, hab da aber so meine Zweifel das es mal eben so einfach wird.

Honda Deutschland hat keine Daten zu Betty. Kann auch nicht sagen, aus welchen Land sie kommt.
Vom Gefühl her würde ich sagen USA. Weiß aber nun nicht ob die Fahrzeuge aus Skandinavien/ Beneluxländern identisch mit denen aus USA waren.

Gibt es vieleicht eine Liste, oder änliches, wo man an Hand der VIN nach vollziehen kann wo her sie kommt?
Hat jemand einen Tip wie man das "kleine" Problem evtl. einfach lösen kann?
Wäre für jeden Tip dankbar.

Grüße
Michael

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Oberbazi
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von Oberbazi » 27. Jun 2025, 19:39

Servus Michael,
schicke eine PN an Dark Adams: der hat Kontaktdaten für Honda Deutschland (oder mach es selber mit google).
Die sollten in der Lage sein, anhand der VIN dir helfen zu können.
Liebe Grüße

Oberbazi (LKR Erding)
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der21iger
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von der21iger » 27. Jun 2025, 20:41

Moinsen

Honda Deutschland hat keine Daten zum Fahrzeug.
Hab ich schon probiert. Die Vin ist nicht bei ihnen gelistet.
Ihre Empfehlung war: direkt Honda Japan.
Wäre aber recht aufwendig.

Grüße
Michael

Honda-Harri
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von Honda-Harri » 27. Jun 2025, 21:27

Mein Tipp: einfach so lassen, rafft eh keiner. :? Meine VF750C RC28 stammt aus der Schweiz und als die 'eingedeutscht' wurde hat der TÜV aus der 4-Zylinder auch eine Twin gemacht:
VF750C_2Zyl.jpg
Also hab ich jetzt ne VFT750C... :lol:

Falls du keine Ruhe findest: dünner, schwarzer Filzstift und kleiner Strich in die Mitte vom T. :roll: :mrgreen:
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VIKING
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von VIKING » 21. Sep 2025, 22:37

Ich sage einmal, diese VF700 kommt aus den Staaten, wurde von den USA nach Holland exportiert, und dann weiter nach Deutschland. Ich hatte auch eine 96er "Magna VF 700", oder V42, die in den Staaten "Geboren" war, und dann den Weg nach Holland machte, um im Jahr 1990 weiter nach Dänemark Importiert zu werden.
Dann hab ich noch eine 84er "Honda Magna VF 500" ( V30), die übrigens nur für den US-Markt produziert wurde. Auch diese Maschine kam aus den USA nach Holland, von dort habe ich sie dann nach Dänemark Importiert. Irgendwo habe ich noch die Herkunfts-Teilstaaten der USA, die man dann an Hand der FGST:NR intentifizieren kann. Muss mal sehen, ob ich die noch finden kann.

Mein letzter "Fang" aus den USA, ist eine 86er "Kawasaki VN 750 A Vulcan", ebenfalls aus den USA. In den Papieren kann ich sehen, das sie von einen Japaner in Hollywood gefahren wurde. Von dieser Maschine habe ich aber die komplette Historie.

MiPa
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von MiPa » 22. Sep 2025, 11:57

Ich habe vor gut einem Monat mir noch eine Honda Shadow 600 in meine Honda-Sammlung einverleibt , ist ein US-Modell und die nennen sich VLX 600 Shadow , die Offiziell von Honda in Deutschland angebotene nannte sich VT 600 Shadow , es gibt da aber nicht nur bei der Bezeichnung Unterschiede sondern auch bei der Technik . Das Deutsche Mod. ist mit 29 KW / 39 PS angegeben , mein US-Mod. mit 32 KW / 43 PS , auch atmet meine freier durch die 2 Endschalldämpfer aus , bassiger und etwas lauter , auf den ESD ist von unten auch eingeprägt das die für den Amerikanischen Markt sind , ferner hat die eine andere Lichttechnik verbaut ...z.B. ohne Lichtschalter , Doppelfadenglühbirnen in den vorderen Blinkern und kein Standlicht , Meilentacho unisono ....ist aber alles vom Tüv abgenickt als die den Weg über die USA nach Holland und dann nach Deutschland gefunden hat :mrgreen:
Ich denke das bei deiner Maschine auch Alles im grünen Bereich liegt ;)
Gruß aus Duisburg , Micha „Nulla tenaci invia est via“

VIKING
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von VIKING » 22. Sep 2025, 23:02

MiPa: Danke für Deinen Bericht, was die "VT 600" angeht. Ich muss dazu aber noch etwas "loswerden":
Ich meine, das diese Beleuchtung der "US-Magna`s und Shadow`s, doch soweit von den Europäischen Beleuchtungsverschriften abweicht, das rein TÜV-mässig, einige Änderungen vorgenommen werden müssen.
Da geht es zB um das Standlicht. Bei den Europa-Ausführungen, haben diese Maschinen einen Lichtschalter, der es ermöglicht, bei laufenden, oder stehenden Motor, das Standlich und Fahrlicht, einzeln hintereinander Einzuschalten. Bei den US-Modellen verzichtet man ganz einfach auf einen Lichtschalter, der es möglich macht, das Standlich alleine Einzuschalten. Diese ganze Angelegenheit ist aber so kompliziert gemacht worden, so das ich Glaube, das nicht einmal alle TÜv-Leute hier den Durchblick haben, und diese "US-Mopeds" bei der Prüfung Durchwinken, wenn sie sehen, das das Licht funzt. Das ist nämlich Baujahr Bedingt, ob eine "US-Ausführung", mit dem gelben Blinkleuchten als Standlicht, als in Ordnung Betrachtet wird, oder nicht. Ich meine, es geht erst, wenn ein US-Moped das Jahr 1990 erreicht hat, die älteren Modelle müssen auf den EU-Standard umgebaut werden. Ich habe diese Erfahrung mit meiner "Magna VF700" und "Magna V30" machen müssen. Der hiesige Tüv wollte mir einfach die beiden Fahrzeug so abnehmen. Ich musste im Parabol des Scheinwerfers eine Bohrung für eine 4Watt-Birnenfassung anbringen, und bei den Blinkleuchten Vorne, die Phase für das "US-Standlicht abklemmen. Diese Beiden Mopeds sind Baujahr 86 (700er) und Baujahr 1984 (500er).

Bei meiner 86er "Kawa VN 750 Vulcan", hatte man beim Hersteller schon eine etwas bessere Lösung angewandt. Hier war schon eine Standlichtbirne im Parabol vorhanden, die mit dem Rücklicht geschaltet war. Dreht man den Schlüssel auf "Zündung", leuchtet die Standlichtbirne, und wenn der Motor gestartet wird, leuchtet dann automatisch das Abblendlicht, das dann auf Fernlich umgeschaltet werden kann. Aber weder bei den beiden "Magnas", noch bei der Kawa, ist ein Lichtschalter vorhanden, so wie wir ihn hier zB in Deutschland kennen.

Aber nochmals zur Frage des TE`s: Ich würde an den Papieren nichts weiter machen. Alleine die ganze Arbeit und den Ärger und Zeit den man vielleicht bekommt, lohnt sich der Aufwand nicht. In den Papieren steht ja der Hersteller, das Model und die FGST.Nr, womit sich jede Dienststelle eigentlich zufrieden geben müss.

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Dark Adams
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von Dark Adams » 23. Sep 2025, 00:20

Also: Normalerweise ist es die einzige Aufgabe einer Fahrgestellnummer eine eindeutige Identifizierung eines Fahrzeuges zu ermöglichen...
Vergl. dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeug- ... ungsnummer
So unterschiedlich sie in verschiedenen Zeiten auch gewesen sein mögen... Ziffer 11 ist in allen Versionen dem Herstellerwerk gewidmet.
Über dieses Werk kann man erfahren wohin die Maschine als erstes ausgeliefert wurde. Das wars dann aber auch...

Eine Historie läßt sich aus dieser Nummer nicht ableiten. Will man eine solche recherchieren, würde das nur über die verschiedenen Zulassungstellen bzw. FInanzämter (KFZ-Steuer) funktionieren... Abgesehen vom Datenschutz müßte man dafür aber auch schon genau wissen welches Land und welche dortige Stelle dafür zuständig war... Wenn dies nicht aus den Begleitpapieren hervorgeht (z.B. Rechnungen/Inspektionsnachweise) wird man bei dem Versuch es zu erfahren wahrscheinlich ziemlich dumm sterben...

Wer sich also böse Überraschungen in Form von einer möglichen überraschenden Stilllegung und/oder vergebliche Zulassungsversuche ersparen will, sollte deshalb nicht nur das Moped eingehend begutachten, sondern sich auch gleichermaßen intensiv mit Art und Herkunft der Papiere und den darin enthaltenen Eintragungen beschäftigen... Das gilt vor Allem, wenn der Verkäufer kein verifizierter Händler sondern eine Privatperson ist.

Alles Andere ist pures "Abenteuer" - was es kostet kann - steckt im Wort schon drin... :roll:
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von caddy » 23. Sep 2025, 07:14

Adams, Die Historie bei Viking ist in Papierform durch Unterlagen, Besitzurkunden und Polizeiberichte :o belegt. Nicht durch FIN recherchiert.
Gibts doch auch bei den anderen Oldtimern wo durch Besitzurkunden /Halterwechsel die Historie belegt werden kann.
Noch immer keine Haxe bekommen :(

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Dark Adams
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von Dark Adams » 23. Sep 2025, 09:12

Jupp... dat war auch weniger an Viking gerichtet sondern eher Allgemein, weil es hier im Forum schon mehrere Fälle gab wo die Aktenlage "fragwürdig" war... Da fühlte ich mich verpflichtet mal ein paar Sätze dazu zu sagen...

Und Caddy hat recht... nur Fahrzeuge mit relativ lückenloser Dokumentation schaffen es in die Riege der Sammler von Oldtimern... Alle anderen neigen eher dazu, als Ersatzteillager zu enden...

Also, Sorry Viking wenn Du Dich durch meinem Beitrag angesprochen gefühlt hast... :roll:
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von VIKING » 24. Sep 2025, 23:07

Dark Adams: Oh nein, keineswegs, ich Unterstütze auch Deine Meinung. Ich meine nur, das wohl irgendwo bei einer Zulassungsstele, etwas zu schnell Gearbeitet wurde, denn so ein Fehler, wie er bei dem TE passiert ist, ist ja sehr schwer, wieder in Ordnung zu bringen. So ein kleiner Tipfehler hat ja ungeahnte Folgen. Aber wie ich schon schrieb, die Arbeit, die hier Betrieben werden muss, um diesen Fehler zu Berichtigen, steht ja in keinen Verhältniss, zu den Unkosten und enormen Zeitaufwand.
Ich kann auch nur sagen, kauft man sich ein "Moped", das 30 Jahre und darüber ist, sollte man auf alle Fälle sämtliche Papiere ausgehändigt bekommen, die der Vorbesitzer im Besitz hat.

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Dark Adams
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von Dark Adams » 26. Sep 2025, 19:28

KEIN WITZ!!!

Einem guten Freund von mir hat das Standesamt bei der Geburtsurkunde ein"L" unterschlagen. So hieß er fortan "Kar"(-Heinz) statt Karl...
Alle Bemühungen ihm sein "L" wiederzugeben blieben erfolglos. Zum Trost haben wir ihm dafür feierlich 2 "L" geschenkt und tauften ihn auf den ruhmreichen Namen "Kalle"

40!!! Jahre später bot ihm die Behörde an glücksradmäßig für 80 Mark ein "L" zu kaufen. Dazu die Kosten, die er für neue Ausweise und weitere Meldungen an verschiedene Ämter übernehmen sollte...

wathamwirjefeiert... Kalle forever, forever Kalle :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Daten / Herkunft VF 700

Beitrag von VIKING » 7. Apr 2026, 22:28

Um noch einmal auf das Problem mit der"falschen Identität" der "VFc 700" zurückzukommen. Wenn man einen einsichtigen TÜV-Prüfer finden könnte, und ihn das Problem in Ruhe schildern könnte, ist die Lösung eine Sache von wenigen Minuten. Die richtige Bezeichnung dieser Maschine lautet ja
"RC 21, VFC 700" Die "falsche Maschine ist eine "Honda VT700c Schadow" Werksinterne Bezeichnung:"RC 19" oder "JH 2RC19"
Dem Tüv-Prüfer könnte man diesen Fehler auch Glaubhaft machen, wenn man ihn die Typnenbezeichnung einemal "Übertüttert.
Die Magna nent sich ja. V FC, ist also eine Maschine mit einen "V4-Motor" (V= Motor in V-Form) (F= Four) 4 zyl.)
Die "Shadow" ist mit einen "VT-Motor ausgerüstet, also ein "V-Motor" (V- Motor in V-Form ) (T- Twin 2 Zyl.)
Dadurch müsste es auch der dümmste verstehen, das hier von Seiten des TÜV oder Zulassungsstelle ein Fehler gemacht wurde.

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