Corona und Moppedfahren

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Wolfgang
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Corona und Moppedfahren

Beitrag von Wolfgang » 25. Mär 2020, 12:48

Hier mal zwei Infos für alle die es in den Fingern juckt

Als erstes mal ein direktes Verbot.
Zwar eine Aussage aus dem schönen Bayern ;) ..... trotzdem nachvollziehbar!
.
https://www.rosenheim24.de/bayern/bayer ... 11942.html


Als zweites ein Gesichtspunkt der für mich noch deutlicher macht warum es keine gute Idee ist!
.
Corona und Polizei Unterfranken.jpg

Bleibt Alle gesund, es kommen wieder bessere Zeiten
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Wolfgang

Hirbel
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 25. Mär 2020, 13:18

Hi

Selbst wenn ich könnte, hätte ich da momentan keine Lust dazu.

Ausser natürlich die erwähnten Mussfahrten die man vielleicht statt mit dem Auto mit dem Moped macht.

Ist eigentlich logisch, die gleichen Bedingungen die für's Autofahren gelten, gelten auch fürs Motrradfahren.

Weiterhin kann ich mich nur Wolfgang anschliessen, das geht auch wieder rum und wir sehen uns - vielleicht ist bis zum Vatertag die Ausgangsbeschränkung aufgehoben und wir können uns wenigstens wieder in Deutschland frei bewegen - dann wird auf jeden Fall gefeiert ;)

Gebt auf euch acht und vermeidet alles Unnötige.

Gruß

Hirbel

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Terz
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Terz » 25. Mär 2020, 15:16

Motorradfahren zum reinen Vergnügen ist nicht erlaubt


Das war noch nie erlaubt. Dies wird in der STVO geregelt und bei Zuwiderhandlung mit 20€ Verwarnungsgeld bestraft. Das hat nichts mit der
Corona-Schutz-Verordnung oder dem Infektions-Schutz-Gesetz zu tun.

Motorradfahren mit einem Zweck ist nicht verboten.

Es macht irgendwo Sinn, jetzt keine große Motorrad Tour durch Deutschland zu planen, aber Fahren, mit Hirn und gemach, halte ich für völligst i.O.

Unter dem Gesichtspunkt deines Facebook Arguments, dürfte man auch nicht heimwerken, arbeiten gehen oder Fahrrad fahren. (Schaut euch mal Unfallstatistiken an). Ersteres wurde sogar von verschiedenen Politikern vorgeschlagen. "Man kann ja bei dem Wetter das Zuhause und den Garten auf Vordermann bringen" "Die Bau und Gartenmärkte bleiben geöffnet"


Also so ein dummes Argument kann ich nur belächeln.
Wir können uns nicht alle unterm Tisch verstecken und warten.
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Terz
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Terz » 25. Mär 2020, 16:53

Terz hat geschrieben:
25. Mär 2020, 15:16

(Schaut euch mal Unfallstatistiken an).
Ich habs mal rausgesucht

Von den 9,77 Millionen Unfällen des Jahres 2015 entfielen 40 % auf die Freizeit (Sport/Spiel), gefolgt von 33 % im Haushalt, Arbeitsunfällen (24 %) und Verkehrsunfällen (3 %). Damit passieren 73 % aller Unfälle nicht während der gesetzlich versicherten Arbeitszeit.

3% Verkehrsunfälle!!!
33% Haushalt wovon jeweils ein 1/3 Hausarbeit, Gartenarbeit, Heimwerken zuzuordnen ist.

Das Risiko sich zuhause (schwer) zu verletzen ist somit um das 11-fache höher als mit dem Moped ne kleine Runde zu drehen.

Aber es ist ja des Menschen Natur, sofort jeden Scheißdreck den irgendwer verzählt zu glauben und lautstark Amen zu rufen.


Und nur nochmal zur Information, falls einer daher kommen möchte und behauptet, die Unfälle im Verkehr wären gravierender:

Repräsentativen Erhebungen der BAuA zufolge gab es 2015 die meisten Toten (10.628) und Verletzten (3,89 Millionen) in der Freizeit, gefolgt vom Haushalt (9.816 bzw. 3,15 Millionen). Damit weist der Haushaltsunfall mit 24,2 % bei den Unfalltoten und 39,9 % bei den Unfallverletzten auch den zweithöchsten Anteil an allen Unfällen auf.[
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 26. Mär 2020, 09:14

Moin

Nein wir können uns nicht unterm Tisch verstecken, auch werden wir nicht alle sterben ;)

Es ist nur so das in ein paar Tagen die Intensivstationen in den Kliniken überfüll sein werden - komischer Satz.

Und dann ist es so wie in Italien, sie müssten dann einen älteren Patienten der wegen Corona wenig Überlebenschancen hat raus schieben damit sie einen jungen Menschen der einen Unfall mit dem Motorrad hatte reinschieben und wieder zusammenflicken können.

Oder wenn es den jungen Motorradfahrer sehr schlimm erwischt hat und auch fast keine Chance hat wieder "repariert" zu werden wird der erst gar nicht in die Intersivstation reingeschoben :!:

Es ist halt leider so das Motorradunfälle meist erhebliche Schäden am Körper des Fahrers/Beifahrers verursachen, das wird in einer einfachen Statistik nicht berücksichtigt.

Wenn sich einer im Haushalt in den Finger schneidet und geht zum Arzt und wird dann ein paar Tage krank geschrieben ist der ja schon in der Statistik drin - genauso wie ein Motorradfahrer der nach einem Unfall 3 Monate im Koma liegt und hinterher Rollstuhlfahrer ist.

Deine Prozentwerte unterscheiden da nicht - wir sollten da aber sehr wohl unterscheiden und entsprechend entscheiden.

Gruß

Hirbel

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von v4jo » 26. Mär 2020, 10:23

Hausaufgaben gemacht
Wenn dich die cops fragen....

StVO §2 Absatz 3a Satz 1...

vor Antritt jeder Fahrt zu prüfen, ob es erforderlich ist, die Fahrt durchzuführen, da das Ziel mit anderen Verkehrsmitteln nicht erreichbar ist...
😎Damit muß jede Fahr nur mit einem Ziel deklariert werden und alles ist korrekt. Der Phantasie ist keine Grenze gesetzt. 🤣
F....xxx... for TÜV
WER braucht schon BMW,wenn....?

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Wolfgang
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Wolfgang » 26. Mär 2020, 10:30

Lieber Terz,

dein Standpunkt ist angesichts der weltweiten Entwicklung .... naja, zumindest erstaunlich; vielleicht auch entlarvend :(
Die Tatsache, dass es bei uns noch keine "knallharten" Ausgangssperren gibt, ist eher auf das bisher moderate Krisenmanagement unserer Politiker zurückzuführen als auf die, von vielen noch immer vermutete, Harmlosigkeit der Situation. Diese (Politiker) spürten aber auch Gegenwind aufgrund der ersten Regelungen.
Deshalb sind zwischenzeitlich auch die Baumärkte geschlossen, was dir aber in deinem "Rechtfertigungseifer" leider offenbar entgangen zu sein scheint.
Deine zusammengestellten Prozentzahlen und "drauflos poltern" ergibt auch kein Bild der derzeit gebotenen Vernunft.

Ich denke, dass im Moment eher etwas Solidarität angebracht wäre als einen auf egoistisches "Mirdochegalverhalten" zu machen.
Einfach mal drüber nachdenken.



Terz hat geschrieben:
25. Mär 2020, 16:53
...........
Aber es ist ja des Menschen Natur, sofort jeden Scheißdreck den irgendwer verzählt zu glauben und lautstark Amen zu rufen.

..........
Komisch, wenn ich "Lautstark", "Magna" und "Bekanntschaft" in meine Hirnschalen-Suchfunktion eingebe ........... was glaubst wer da rauskommt :lol: :lol: :lol:
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Terz » 26. Mär 2020, 12:12

Hirbel wie bereits gesagt, die Anzahl der schwer und tödlich Verletzten sind im Haushalt weitaus höher als beim Motorrad fahren.
Die genauen Zahlen kann man sich hier auch raussuchen. Stichwort Hobby-Elektriker, Kreissägen, Heckenscheren, Leitern etc.

Während der Corona Kriese und da bin ich mir sicher, werden die Unfallzahlen zuhause gut zulegen. Durch Routine und Langeweile wird es definitiv einen spürbaren anstieg geben. Dann lieber ab und an mal raus und abschalten.

Wolfgang ich sehe den Zusammenhang von Mirdochegal und oder solidarisch zu Motorradfahren nicht.
Ich schätze die Situation auch nicht als Harmlos ein. Ich gehe mit Handschuhen und Mundschutz einkaufen um dem Erreger keine Chance zu geben.
Wenn alle so agieren würden, wären wir schon lange auf dem Weg "Abflachen der Kurva"

Die wohl bald kommende Ausgangssperre haben wir Volltrotteln zu verdanken, die sich treffen und nicht kapieren, dass man seine Finger nicht ständig ableckt. Das hat überhaupt nichts mit Motorrad fahren zu tun. Oder mit Leuten die vernünftig Ihrem Hobby nachgehen wie z.B. Fischen, Boot fahren, Spazieren gehen, Joggen etc etc. Bei jeder Aktivität kann es zu Unfällen kommen. Aber ausgerechnet das BÖÖÖÖSE Motorrad fahren. DAS ist entscheidend. Genau! NÖ!


Ich verzichte schon auf genug, um meine Mitbürger nicht zu gefährden.

Ps. unsere Baumärkte sind noch offen.

Pps. Was wird wohl rauskommen... TERZ :lol:
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 26. Mär 2020, 16:03

Hi

Natürlich liegt das in erster Linie an den Vollpfosten die meinen sie brauchen sich an gar nix halten - wegen Party feiern ect. mein ich.

Wenn einer mal eine Runde mit dem Moped dreht ist das ja auch in Ordnung - ich fürchte nur wenn's jetzt richtig schön und warm wird das die gleichen Vollpfosten die jetzt Party feiern auch willkürlich Mopedtouren unternehmen werden oder das zumindest probieren werden.

Jede Wette - und das wird dazu führen das die Motorradfahrer verstärkt kontrolliert und auch mit Bußgeld bestraft werden - die logische Konsequenz daraus.

Mal wieder das die eigentlich vernünftige "Allgemeinheit" die Fehler von einigen wenigen ausbaden muss - ist ja immer so.

Und das mit den Unfällen zuhause - ja es gibt Leute die sind auch fähig dazu sich beim Essen mit Messer und Gabel weh zu tun - die sollten generell die Finger von irgendwelchen gefährlichen Hobbygeräten lassen.

Als Beispiel Motorsäge - ich bin mit der Materie aufgewachsen und habe insgesamt vier Kurse absolviert und gehöre nicht zu den Leuten die behaupten die Kurse haben keinen Sinn und der Umgang mit der Kettensäge ist ja kinderleicht - kann ich nur jeden nahelegen der so ein Gerät nutzen will :!:

Auch wenn ich mit sowas viel Erfahrung habe und auch die nötige Ausbildung dafür habe bin ich noch lange kein Profi, was aber so manch "Heimwerkerkönig" von sich behauptet, auch habe ich immer noch sehr viel Respekt vor sowas vielleicht der Grund warum mir auf diesem Sektor noch nix passiert ist.

Und genau da ist wieder der springende Punkt - einige wenige die verursachen und der Rest darf es ausbaden.

Also in diesem Sinne - passt die Tage auf euch auf und wenn man mal nix tut und alle viere (oder fünfe :lol: ) baumeln lässt ist es ja auch nicht so schlimm.

Jeder Infizierte und jeder Verletzte ist einer zuviel :!: :!:

Gruß

Hirbel

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Terz » 26. Mär 2020, 19:15

Da ist was Wahres dran. Ich warte eigentlich nur darauf, dass irgendeiner zum Motorradgottesdienst aufruft :lol:

Ich hab übrigens noch ne geile Idee.

Wir sind ja jetzt alle so solidarisch nicht wahr?! Ich werde vermutlich bald auf 40% meines Gehalts verzichten müssen. Aussicht auf Erstattung gibt es nicht. Wir wäre es, wenn die wohlhabenden Rentner/Pensionäre dies mit Ihren üppigen (auch in der Kriese weiterhin gleichbleibenden) Renten ausgleichen.

Wieso neue Schulden? Rentner in Deutschland haben 145 Milliarden Euro auf dem Konto und 5 Billionen Euro an Immobilien.
Die könnten die Wirtschaftskriese 3 mal bezahlen.

Man rechnet mit mindestens 300.000 Arbeitslosen. 3 Millionen in Kurzarbeit. Die müssen zuhause bleiben, damit die Alten leben können.

Dafür sollten se auch mit zahlen. Schließlich kaufen sie damit nichts geringeres als ihr Leben.
Da hörts aber mit der Solidarität auf, was?! Ich höre so manchen schon sagen "das is ja was komplett anderes".
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von webmaster » 26. Mär 2020, 21:33

O ha, jetzt geht's los....

Räusper....Terz....Rentner bekommen nicht ihr altes Gehalt/Lohn, nur wenn sie selbst vorgesorgt haben...

Jetzt gibt es Haue.... :mrgreen:
Nach vorne streben wo Engel furchtsam weichen...

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Kerl
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Beitrag von Kerl » 27. Mär 2020, 06:11

Ich bin grundsätzlich dafür dass Coronaparties für über 60 jährige abzuhalten sind - mit Teilnahmepflicht und Enteignung bei fernbleiben.

Nur so bekommen wir den ausufernden Bundeszuschuss zu den Renten in den Griff :lol:

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 27. Mär 2020, 07:36

HALT

Nichts da ich will auch mitmachen also ab 50 :!:

Ansonsten toller Plan :lol:

Hirbel

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Erich
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Erich » 27. Mär 2020, 12:36

Hallo Terz,

ich gehe mal davon aus, dass Dein letzter "Beitrag" scherzhaft gemeint war :?:

Wenn nicht, würde ich

1. Gerne mit Deinen Eltern sprechen - denn die hätten bei Ihren Erziehungsmaßnahmen versäumt, Dir den Begriff "Respekt" beizubringen. :|
Ich spreche hier von Respekt gegenüber älteren Menschen und deren Lebensleistung, die Du noch lange nicht erbracht hast. Wenn ich mir vorstelle, dass "Deine Idee" von einer Rentnerin oder einem Rentner gelesen wird, die 40 - 45 Jahre gearbeitet haben und jetzt eine derart "üppige Rente" beziehen, dass sie Flaschen sammeln müssen - grauenvoll!!

2. Gerne mit Deinen Lehrern sprechen - denn die haben Dir ja irgendwann eine "Reife" bescheinigt, die offenbar irgendwie verloren gegangen ist :mrgreen:

Aber Gott sei Dank muss ich das ja nicht - war ja nur ein Scherz von Dir über den wir mal kurz gelacht haben. :!: :lol:

Auch ich bin frustriert, weil ich mir dieses Jahr und auch die Motorradsaison ganz anders vorgestellt und geplant habe. Muß man deshalb aber gleich mit dem Vorschlaghammer auf irgendeine Gruppe in der Gesellschaft einschlagen? Natürlich ist es schlimm, wenn Du tatsächlich auf einen Teil Deines Einkommens verzichten müsstest - aber noch hast Du den Arbeitsplatz - anders, als viele andere im deutschen Mittelstand! Uns allen geht es doch mehr oder weniger gut - und solange wir gesund bleiben sollte doch alles OK sein :!: Eines muss uns allen klar sein: Nach der Corona - Krise wird vieles nicht mehr so sein, wie vorher :!: Ich freue mich darauf und bin gespannt, welche neuen Dinge da auf mich zukommen werden.

Bleibt entspannt, haltet Euch an die Vorgaben - dann wird alles wieder gut werden!

Gruß
Erich
Das Leben ist zu kurz, um sich von Menschen stressen zu lassen, die es nicht einmal verdient haben, ein Problem in Deinem Leben zu sein! :mrgreen:

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Oberbazi » 27. Mär 2020, 22:00

Terz hat geschrieben:
26. Mär 2020, 19:15
Da ist was Wahres dran. Ich warte eigentlich nur darauf, dass irgendeiner zum Motorradgottesdienst aufruft :lol:

Ich hab übrigens noch ne geile Idee.

Wir sind ja jetzt alle so solidarisch nicht wahr?! Ich werde vermutlich bald auf 40% meines Gehalts verzichten müssen. Aussicht auf Erstattung gibt es nicht. Wir wäre es, wenn die wohlhabenden Rentner/Pensionäre dies mit Ihren üppigen (auch in der Kriese weiterhin gleichbleibenden) Renten ausgleichen.

Wieso neue Schulden? Rentner in Deutschland haben 145 Milliarden Euro auf dem Konto und 5 Billionen Euro an Immobilien.
Die könnten die Wirtschaftskriese 3 mal bezahlen.

Man rechnet mit mindestens 300.000 Arbeitslosen. 3 Millionen in Kurzarbeit. Die müssen zuhause bleiben, damit die Alten leben können.

Dafür sollten se auch mit zahlen. Schließlich kaufen sie damit nichts geringeres als ihr Leben.
Da hörts aber mit der Solidarität auf, was?! Ich höre so manchen schon sagen "das is ja was komplett anderes".
Ich befürchte, dass das kein Scherz ist/war!
Erich hat ja schon ein bisschen damit begonnen, dir die Leviten zu lesen. Dem möchte ich mich anschließen:
Wenn du dein ganzes Arbeitsleben den Rentenhöchstbeitrag eingezaht hast, bekommst du ca. 2400 € vor Steuern. Eine Wohnung in München kostet 1000-1200 € Kaltmiete, dazu kommen Kosten für Strom, Heizung, Müll, Wasser, Telefon, Versicherungen usw..
Dann rechne noch Moblität (ÖPNV oder Auto) Kleidung, Essen, Getränke. D.h. du kannst dir keine zweimal/Monat ein Kino leisten, kein Urlaub, kein Moped, kein Restaurant etc.
Viele jedoch haben beileibe nicht diese Rentenerwartung (Verkäufer, Pfleger, Handwerker etc.). Marie z.B. liegt (auch scheidungsbedingt) bei derzeit etwa 350 € Rentenanwartschaft, weil sie zunächst "nur" ihre Tochter großgezogen und den Haushalt verrichtet hat, während ihr Ex als Selbständiger keinen Cent in die Alterssicherung eingezahlt hat (noch so einer, den du zur Kasse bitten könntest - er bekommt ja immerhin 1200 € Rente aus der Zeit, als er noch angestellt war). Mein Nachbar (70 Jahre alt) hat mir gestern stolz erzählt, er habe ab 1.4. wieder einen neuen Job (der letzte ging bis Februar). Scheidungsbedingt reiche seine Rente von 950 € nicht und er müsse zuverdienen, so lange es ginge...

Stimmt: es gibt nicht wenige, denen es besser geht: sie haben teilweise zusätzlich eine Firmenrente, vielleicht eine abbezahlte Immobilie und evtl. noch weitere private Altersvorsorge.
Das kommt (abgesehen von geerbtem Vermögen) in erster Linie wegen eines überdurchschnittlichen Einkommens, zum anderen, weil sie schon in jungen Jahren Verzicht geübt haben (Hypothek abbezahlen, Campingurlaub oder keinen, Fahrrad statt Moped u.v.m.). Und da kommen wir ganz schnell in eine ausufernde Sozialdiskusson (gleicher Lohn für alle, egal welche Ausbildung, Beschäftigung, Fleiß, Arbeitsergebnisse etc.)
Ich will so eine Gesellschaft ala Cuba, in der alle nichts haben, aber dafür keiner verhungern muss, nicht haben, und du wirst wahrscheinlich auch nicht bereit sein, 70% deines Einkommens für Bedürftige, Faule, Dumme und Pechvögel abzugeben.
By the way: ich fühle mich durch deinen Aufruf übrigens noch nicht mal persönlich angegriffen, weil ich ja derzeit noch ganz normaler Lohnempfänger bin, demnächst sogar Doppelverdiener, weil ich mich beim Erdinger Krankenhaus gemeldet habe um an vordester Front zu helfen...
Liebe Grüße

Oberbazi
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Bäron » 28. Mär 2020, 09:22

Hallo Magnaten,

auf das Gespräch mit den Rentnern gehe ich jetzt mal nicht ein,
da hat Hirbel schon vieles zu gesagt.

Bezüglich Motorradfahren während diesen blöden Zeiten:
Da ich mich an die Ausgangsbeschränkung halte,
verlasse ich die Wohnung nur zum Einkauf von Lebensmittel.
Um aber nicht nach drei Tagen allein in meinen vier Wänden durchzudrehen,
mach ich zwei mal die Woche eine etwa 20km Rundtour mit dem Motorrad
um mein Stresslevel auf ein normales Niveau zubekommen.

Ich weiß, es ist vielleicht eine dumme Idee,
aber ich habe zurzeit echt Probleme mit Panik und Stress,
da ich bei einer möglichen Ansteckung aufgrund von Vorbelastung
wahrscheinlich das ganze nicht überstehen würde.
Diese Rundfahrten verhindern bei mir einfach Panikattacken. :cry:

Ich hoffe, euch geht es besser als mir und bleibt gesund,
Karl
Die Linke zum Gruße,
Karl

Aktueller Durchschnittsverbrauch
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Wolfgang » 28. Mär 2020, 10:05

:roll: :roll: :roll:


@ Terz
Ich wünsche Dir gute Besserung!
Servus aus München

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 28. Mär 2020, 10:40

Moin

Klar ist das nicht nur "die Alten" die Risikogruppe sind.

Sondern alle die eine Vorerkrankung haben - eben die genannten 20 % bei denen es nicht wie bei einer normalen Grippe verläuft.
Bisher sind keine wirklich wirksamen Medikamente vorhanden - das heisst der Körper muss damit selbst fertig werden, er kann lediglich durch Beatmungsgerät oder Herz-Lungen Maschine "unterstützt" werden.
Das heisst wiederum das unter normalen Umständen auch die Risikogruppe es überleben würde,aber nicht wenn sie eben nicht an die betreffende Maschinerie angeschlossen werden können - und genau das ist der springende Punkt.

Nun habe ich die Tage öfter gehört es sind ja "NUR" 20 % - ein sehr dummer unüberlegter Spruch :!:

Mal den absoluten Worst Case Fall angenommen und es verbreitet sich überall, dann wären das 16 Mio. in Deutschland - wenn wiederum die Hälfte davon, weil eben nicht ausreichend Intensivplätze zu genau dieser Zeit frei sind, es nicht überleben, wären das das dann "NUR" 8 Mio. :!: :!: :!:

Auch ich gehöre, so wie Bäron, zu dieser Gruppe - da alle die eine Herz Kreislauf Erkrankung, Lungenerkrankun, Krebspatienten, Asthma oder ähnliches haben ebenfalls dazu gehören.

Ich habe den Eindruck das viel zu viele meinen "Sie gehören da nicht dazu" es würde ja die anderen erwischen, und somit kommt die Meinung auf das es ja gar nicht schlimm ist - wie gesagt ein extrem dummer und unüberlegter Spruch bzw. Gedanke.

Ich denke das die Polizei verstärkt Motorradfahrer in Gruppen kontrollieren wird da man ja von einem einzelnen davon ausgehen kann das er eine sinnvolle "Mussfahrt" macht.

Bevor euch die Decke auf den Kopf fällt, dann kann man ja auch mal mit dem Moped einkaufen fahren und dabei eine kleine Ehrenrunde machen - klemmt euch einen Rucksack auf den Rücken dann könnt ihr sagen ihr seid gerade unterwegs um Einkäufe zu machen ;)

Gruß

Hirbel

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von webmaster » 28. Mär 2020, 18:30

Wenn ich mir erlauben darf, auch mal meinen Senf hinzu zu fügen.....auch wenn es jetzt nicht unbedingt etwas mit dem Motorradfahren zu tun hat

Einleitend, ich bin ein Hardliner und bin für die Ausgangssperre, weil ich glaube, das eine Ausgangssperre unser Leiden verkürzen würde und eher den Knick bei den Neuinfektionen herbeiführt.

Lieber kurz ein Schmerz als ein langes Leiden....


Thematik Terz

Ich kenne Terz und halte ihn weder für verantwortungslos noch für überheblich, schon garnicht für egoistisch.

Bei seinen Ausführungen bediente er sich der Statistik um wissenschaflich zu belegen, dass die Wahrscheinlichkeit im Haushalt zu verunfallen oder zu verunglücken, ganz besonders unter dem Aspekt einer Ausgangssperre, wesentlich höher ist als bei moderater Fahrweise eine einsame Tour durch die Umgebung zu machen.


Thematik Rente

Ich bin ein Freund der Leistungsorientierung, wer etwas leistet, soll etwas davon haben, wer mehr leistet, soll auch mehr davon haben.
Ich bin kein Freund des bedingungslosen Grundeinkommens, weil mir die Komponente des Leistungsanreizes in den mir bekannten Modellen zu wenig berücksichtigt wird oder umgangssprachlich ausgedrückt, ich will Faulheit nicht subventionieren.
Das bestimmte Berufsgruppen nach über 35 Jahren und mehr Jahren zum Flaschensammeln verdammt sind um sich mal einen Urlaub - wo auch immer - zu gönnen, finde ich furchtbar, unerträglich!


Thematik Covid 19 oder Corona

Nach meiner Kenntnis, ist Corona eine Virusinfektion, die sich über Tröpfen oder Haukontakt verbreitet, also eine Schmierinfektion. Wer also bei der Handhygiene streng mit sich selber ist, in die Ellbeuge niest, Abstand zum Nächsten hält und auf persönliche Sozialkontakte verzichtet, macht doch nichts falsch oder?

Übigens, der Virus selbst hat auf Oberflächen nur eine durchschnittliche Überlebensdauer von ca. 30 Minuten UND die meisten Handdesinfektionsmittel helfen nicht gegen Viren.


Thematik Bäron

Ich stimme ihn zu, auch ich brauche das Motorradfahren "um den Kopf frei zu bekommen", auch ich fahre jetzt noch, wenn auch alleine, 1 bis 2 - Mal die Woche meine "Hausrunde" mit 50 km, ich fahre keine Treffpunke an, fahre in den frühen Morgenstunden, muss mir nichts beweisen, fahre also auf Sicherheit.

Ich denke, das ist O.K..

Wenn ich zu einer Ausgangssperre verdonnert wäre, würde ich Gardinen waschen und Fenster putzen, bügeln, Wäsche waschen, die Küche putzen, Gitarre spielen, mehr essen....ob das nicht gefährlicher wäre.....

Und jetzt darf der Shitstorm über mich kommen....

Muss jetzt telefonieren, darf mich ja nicht mehr treffen...

So long....

Oliver
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von caddy » 28. Mär 2020, 20:39

Jeder hat eine Meinung und ich hoffe jeder hat seine eigene Meinung. Mich beschäftigen eher andere Probleme bei dem Thema Corona. Aber wir sind hier eine Gemeinschaft und das bedeutet für mich mich das wir füreinander einstehen und helfen egal welcher Meinung.

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von v4jo » 30. Mär 2020, 09:15

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... nid=110980
Nun mal was zum nachdenken 🤔
Persönlich betrachtet halte ich den corona scheiss immer noch für eine Hysterie, die uns vorbereiten soll auf eine große Schweinerei der Politik... ääähh... Weltwirtschaft und dunkle Hinterleute.
Betrachtung der Zahlen auf die gesammt Toten und postmortum entnommenen Proben. Is klar das viele infiziert waren. Würde man gleichzeitig auf Herpes oder einen anderen Virus testen, kommt man auf ähnliche Zahlen.
Es gibt bei allen Infektionen schwere und leichte Verläufe.
Ich gab keine Lust mehr auf die Lüge. Es bleibt mir jedoch nix anderes übrig als abzuwarten.
Werde heute moped fahren....
Jo
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Terz » 30. Mär 2020, 09:55

So. Na da hab ich doch genau erreicht was ich wollte :lol:

Natürlich war mein Kommentar überspitzt, jedoch hat er einen Anteil an Wahrheit.

Man muss sich halt mal überlegen was man selbst tun möchte in dieser Krise. Bazi opfert seine "verdiente :mrgreen: " Freizeit und setzt seine Gesundheit aufs Spiel um zu helfen. Capeu mein Freund! Leider hast du am Thema vorbei gelesen. Ich habe extra dazu geschrieben, "die besser Verdienenden"(somit also auch dich :lol: :lol: ). Bleib mir bloß gesund!

Ich z.B. biete meinen Nachbarn Einkaufshilfe an. Kostenlos. Ich werde also demnächst nicht nur 40% meines Lohns verlieren, ich opfere auch noch meine Freizeit für meine Mitmenschen.

Da frag ich doch mal direkt: Was macht ihr, die ihr so selbstgerecht von "Solidarität" daherredet?

Die Krise wird 1/3 der Arbeitnehmer in Deutschland finanziell treffen. Bei den Selbstständigen und Kleinunternehmern ist es noch gar nicht abzuschätzen wie viele wieder öffnen können, nachdem das alles vorbei ist.

Und jetzt kommt der tropfen Wahrheit von dem ich bereits sprach:
Jetzt wäre es an der Zeit seine Dankbarkeit und Solidarität zu zeigen.
-Jeder der kann, sollte beim Lieblingsitaliener, oder Frisör usw. mal nen Jahresgutschein kaufen.
-Mal beim Krankenhaus die Kaffeekasse auffüllen.
-Oder einfach beim Bauern bei der anstehenden Ernte helfen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Aber sobald es ums Geld geht, kommt die Gier beim Menschen auf. Sofort fragt er sich in seinem Hirn "wieso sollte ich, ist doch mein Geld".
Während sich Fritz Walter und Elise Gerhardt schon Gedanken machen, wohin sie in den Urlaub fahren, sobald se wieder dürfen, werden derweil Zehntausende Existenzen zugrunde gehen. Werden Hunderttausende auf den Stufen der Jobagentur stehen. Und Millionen ihren Resturlaub (Sofern nicht aufgezehrt vor Kurzarbeit) auf Balkonien verbringen müssen.

Also warum "du"? Weil eben genau dass Solidarität bedeutet.
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Wolfgang
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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Wolfgang » 30. Mär 2020, 10:19

Terz hat geschrieben:
30. Mär 2020, 09:55
Da frag ich doch mal direkt: Was macht ihr, die ihr so selbstgerecht von "Solidarität" daherredet?
Da zählt dann wahrscheinlich nicht, wenn manche, bereits lange vor der Coronazeit, z.B. mehrmals monatlich um 04:30 aufstehen und mit einem Kühltransporter der Tafel bei Spenderfirmen Lebensmittel einsammeln :roll: .......... ohne groß darüber zu reden

Ich finde es bezeichnend, dass viele dazu erst so einen Anlass brauchen - Dennoch Lobenswert!
Servus aus München

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 30. Mär 2020, 10:27

Moin

Vielleicht hat es der eine oder andere mitgekriegt, die nördliche Oberpfalz hat sich als Hotspot in Bayern entwickelt.

Als Auslöser der starken Ausbreitung wird das Starkbierfest in Mitterteich verantwortlich gemacht.
Eine Großveranstaltung die gerne besucht wird und an dem Freitag als die Ausgangsbeschränkung kam noch gehalten wurde bevor dann alles andere abgesagt wurde.

Hinzu kommt das bei uns noch viele der Meinung sind das unsere abgelegene Region davon nicht betroffen ist und sich viele dementsprechend entgegen der Empfehlungen verhalten.
Die höhere Sterberate ist durch die überaltete Bevölkerung zu erklären.
Bei uns stehen sehr viele Häuser leer, die Jungen sind aus beruflichen Gründen irgendwo in den Ballungsgebieten und die Alten leben alleine in ihren "Geburtshäusern".
Das führt dazu das bei uns die Bevölkerung im Durchschnitt um etwa 15 Jahre älter ist, dementsprechend höher sind auch prozentual gesehen die Sterbefälle.

Die kleine Stadt liegt keine 50 km von mir entfernt.

Die Städte Mitterteich und Wunsiedel sind abgeriegelt und ich gehe davon aus das, sollte die Ausgangsbeschränkung nach den Osterferien wieder aufgehoben werden, in unserem Bereich noch weiterhin gültig sein wird.
Je nach dem wie sich die Zahlen entwickeln.

An diesem Beispiel sieht man wie ein einziges Ereignis eine ganze Region beeinflussen kann.

Die Polizei fährt auch verstärkt in der Gegend rum und führt Kontrollen durch wenn sie was Auffälliges sehen.

Bei uns gilt auch Pflichtfahrten mit dem Motorrad ja - in der Gegend rum fahren aus reinem Vergnügen nein.

Es ist mit Sicherheit so das einzelne Motorradfahrten die Situation nicht verschlimmern würden, wir werden aber mit Sicherheit wieder als die Buhmänner herhalten müssen und wie ich schon erwähnt hatte bei erwischen auch bestraft.
Man hat am Wochenende von den ersten Anzeigen gehört, ob was dran ist kann ich noch nicht sagen, die Leute reden viel wenn der Tag lang ist ;)

Also ich wünsche euch viel Spass beim Mopedfahren, aber lasst euch nicht in Gruppen erwischen, das wäre offensichtlich das es sich um eine überflüssige Fahrt handelt, und seid vorsichtig ;)

Gruß

Hirbel

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Hirbel » 30. Mär 2020, 10:41

Zum Thema Solidarität.

Da ich genügend Futtergetreide für unsere handvoll Nutztiere eingelagert habe, habe ich mich dazu entschlossen in diesem Jahr nur BRAUGERSTE anzubauen :!:

Irgendwer muss sich ja auch drum kümmern das die Versorgung mit Bier nicht zusammenbricht ;)

Zählt das auch als Solidarität, sozusagen als gute Tat :?: :mrgreen:

Gruß

Hirbel

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Re: Corona und Moppedfahren

Beitrag von Bäron » 8. Apr 2020, 14:52

Ich habe neue Nachrichten bezüglich Motorrad-Ausfahrten in Österreich während der Ausgangsbeschränkung:

Letztens kam ich beim Abdecken des Motorrads mit einem Nachbarn in's quatschen, der sich darauf die Tafeln für seine Goldwing (1500ccm, BJ87) geholt hat. Interessehalber hat er Montags bei der Polizei angerufen und gefragt, ob er überhaupt mit dem Motorrad fahren dürfe.

Antwort: Es darf nur mit dem Motorrad gefahren werden
- bei Besorgungsfahrten (Apotheke, Lebensmittel, etc)
- als Verkehrsmittel für den Arbeitsweg
- bei Notfällen.

Mein (nicht ganz ernst gemeinter) Tipp an die Landeskollegen:
Sollten ihr unbedingt aufs Motorrad steigen wollen, packt eine Packung Viagra ein und sagt bei der Kontrolle, ihr wart bei der Apotheke :lol:

So, ich hoffe, ihr bleibt alle gesund,
Karl
Die Linke zum Gruße,
Karl

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