Das leidige Thema Reifen für die RC 21

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magnathor
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Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 8. Apr 2019, 18:02

Also jetzt mal eine einfache Frage, auf die es wahrscheinlich keine befriedigende Antwort gibt :roll:
Gibt es irgendwelche Reifen in der größe 100/90 - 19 61V und 150/90- 15 70V ?????
So ist das bei mir jedenfalls eingetragen. Drauf sind Pirelli.
Ich kann suchen soviel ich will, aber mir scheint, das gibt`s gar nicht!! :(

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 8. Apr 2019, 18:21

Ok, Hinterreifen gibt es wohl von Bridgestone mit 74V und auch von Dunlop.
Aber vorne ???? is essig....wahlweise ginge auch 110/90 - 19 61V :x
da komm´ich ganz schön an´d Fratzen schneiden :x

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 8. Apr 2019, 19:53

:oops: ok, Schande über mich.. :oops:
Dankeschön erstmal für Deine Mühe Rapunzel 8)
Ich habe den Beitrag von Simon wohl gelesen, was nutzt das aber, wenn man ein bisschen doof ist.
Die H Reifen habe ich auch gesehen. Bin aber nicht auf den Gedanken gekommen, das es zulässig sein könnte,
diese zu montieren. Klar fahre ich keine 240km/h auch keine 210km/h.
Ich wäre schon in der Lage gewesen einen Reifenhändler anzurufen und/oder in der Werkstatt meines Vertrauens nachzufragen.
Ich bin halt auch noch recht faul, also...... einfach den Forum-Joker zu ziehen. :-)
Ich wusste doch, ich kann auf euch zählen 8)

Bitte es mir nachzusehen...

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 10. Apr 2019, 14:01

Nuja,
die Suche geht weiter. :cry:
H Reifen iss nich....
da sagt mit jeder Fachhändler das gleiche, zumindest bekomme ich das nicht eingetragen
und somit unzulässig, da nutzt alles nix, wenn ich sage, sooo schnell fahr ich eh nicht.
Bei mir ist eine Geschwindigkeit von 207km/h eingetragen....plus 10% macht ???? mehr als 210... :(
Kommt dann noch das Gewicht dazu, 57V gäbe es noch, nicht aber 61V
kein Dunlop kein Michelin kein Avon kein Bridgestone kein garnix....
Hab auch bei RSU angerufen.....niggese...
Wie gesagt, Hinterreifen findet sich, Vorderreifen ....Essig....

:roll: :roll: :roll:

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 10. Apr 2019, 23:49

Moin

Halte ich für ein Gerücht das es da absolut nix Vernünftiges gibt - wenn ich zum Wochenende dran denke suche ich mal.

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Terz » 11. Apr 2019, 10:04

Also für die Rc 28 ist ein 57V zugelassen. Und die hat bisl mehr Dampf. Sind ebenfalls 207kmh eingetragen.

Vorderreifen gibt es den Cobra AV71 100 90 19 57H auf Vorbestellung.
Den Hinterreifen gibts schon als H Version. Keine Ahnung wieso.
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 11. Apr 2019, 11:57

Das hat aber leider einen Kuhfuss

Für Kraftfahrzeuge die vor dem 01.05.2009 zugelassen wurden gilt der Sicherheitsaufschlag für die Berechnung des Geschwindigkeitsindex wie folgt :

bbH × 0,01 + 6,5 km/h

Nun bbh = 207 x 0,01 = 2,07 + 6,5 = 8,57 + 207 = 215,57 -> Geschwindigkeitsindex 210 km/h folglich nicht zulässig also "V" - eine kleine Wissenschaft für sich, nachzulesen bei Wiki :!:

Überlegt mal dann würden wir ja bei der RC 43 auch keinen V - Reifen benötigen, das war aber damals bei der Avonkosmetik die grösste Hürde bzw. der Roadrider war der einzige der gleichzeitig Last- und Geschwindigkeitsindex erfüllt hat ;)

Obs in der Praxis überhaupt möglich ist das dauerhaft irgendwas überlastet wird oder nicht spielt keine Rolle - sowas ist glaube ich in der StVZO geregelt und die unterscheidet da nicht, da gibts nur gut oder böse :cry:
Und Ausnahmen bestätigen immer die Regel.

Es gibt Sonderfälle die z.B. bei der RC 43 einen H eingetragen haben (bei Chrush glaub ich war das so) - hier wäre denkbar das die mal gedrosselt war, also H - Reifen zulässig und eingetragen da die bbH unter 200 km/h, und später beim "Entdrosseln" ganz einfach übersehen wurde die wieder auf V zurückzuschreiben, dann stehts drin und ist auch gültig, da Ämter und deren Beamte bekanntlicherweise keinen Fehler machen können - schliesslich sind Sie ja Staatsangestellte und in Deutschland kann nur der kleine Mann was falsch machen der ist im Zweifelsfall immer der Schuldige :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Und am Sonntag werde ich mal spekulieren, da gibts mit Sicherheit eine vernünftige Lösung.

Gruß

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 11. Apr 2019, 14:44

Du wieder

8) 8) 8) ;)

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 11. Apr 2019, 16:06

Nun denn, wie dem auch sei.
Wie sich herausgestellt hat, gibt es Motorräder, deren zul. ges. Gewicht höher ist, als das der Süpermagna
und einen 57V eingetragen haben. Das hat dann den TÜV auch überzeugt und hat mir entsprechend umdeklariert.
Jetzt gibts auch für mich wieder Jummi´s ..... :-D :-D :-D

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 11. Apr 2019, 17:57

Das versteh ich jetzt zwar nicht da das V mit dem Gewicht aber auch schon gar nichts zu tun hat, aber ich muss ja nicht alles verstehen :oops:

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 11. Apr 2019, 20:34

Haste natürlich recht Hirbel, das V hat mit dem Gewicht nix zu tun.
Wie ich aber bei meiner ersten Anfrage erwähnt hatte, steht respektive stand eine 60 vor dem V für den vorderreifen,
ich denke, da lichten sich die Nebel....

Ich vermute, das Phänomen hatte außer mir niemand. Sonst wäre ja Rapunzel nicht das Essen aus dem Gesicht gefallen, nach
meiner Frage. Daher gibt es wohl für die anderen Supermagnaten auch keine neuen Erkenntnisse, von denen sie profitieren könnten.
Denn wie gesagt, ein Vergleich mit anderen Motorrädern und deren Anforderungen bezügl. Reifen haben den TÜV "Sachverständigen"
zur Einsicht gebracht. Gelegentlich setzt sich dann doch der gesunde Menschenverstand durch.

Wenn ich mich recht entsinne, war ja auch in besagtem Post von Simon, die Rede vom Avon Cobra AV71 und der ist in Grösse 100/90-19
nun mal ein mit 57V angegeben. Ich bin zwar bequem, aber nicht unbedingt der Dümmste, zumindest kann ich lesen.

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 11. Apr 2019, 20:35

....nein, eine 61 vor dem V.....

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 12. Apr 2019, 00:01

Das heisst im Klartext er ist auch mit geringerer Traglast zufrieden, aber V muss schon sein.

Das würde aber auch heissen das der Reifen den du eingetragen hast (also der 61V von Pirelli) der wurde halt eben mal so mit 61 reingeschrieben weil der so heisst obwohl auch Traglast 57 reicht, das sind vier Klassen oder in dem Fall ganze 27 Kilo - ja so kann man ein Fahrzeug auch an einen bestimmten Reifenhersteller binden.

Wir werden doch teilweise bloss verarscht von den grossen Konzernen - es geht nur immer um eines - GELD.

Also dann viel Spass mit deinen neuen Reifen welche werdens denn nun - hast ja bisher noch nicht geschrieben.

Gib mal Rückmeldung wennst sie drauf hast.

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Simon » 12. Apr 2019, 06:36

Hey Leute,

um nun auch mal was zu sagen:

bestellt sind jetzt Cobra AV71 und 72. 100/90 19 57H für vorne und 150/90 15 80H für hinten.

So hat Herr Rost (Coopertires/Avon) mir das ganze auch geschickt. Ist zwar keine richtige Unbedenklichkeitserklärung, er meinte aber damit könnte ich das ganze vom TÜV abnehmen lassen, wenn der Rest eingehalten wird (abstand zu bestimmten Teilen, kein schleifen etc.)

Da eine Eintragung vom Reifen bei meinem TÜV so ca. 500€ kosten würde, weil die gerne mit einem alten Motorrad eine Hochgeschwindigkeitsfahrt machen möchten, spare ich mir den Mist. Mit meinen Vorverlegten bewege ich mich eh schon jenseits des gesetzlichen Rahmens, da kommt es auf nicht eingetragenen Reifen auch nicht mehr drauf an :lol:

p.s. Mein Reifenhändler hat mich zwar gefragt ob ich eine Freigabe für die Reifen habe, sehen wollte er die nicht. Ihm war das Motorrad aber ein Begriff und er wusste, dass es dafür nicht viel gibt.

Besten Gruß
Simon

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von RGraefen » 12. Apr 2019, 08:23

Schaut man einmal im Originalhandbuch der Supermagna (750ccm) nach, so gibt es dort die nachstehende Spezifikation der Reifen:
Reifen.JPG
das gilt für USA und angrenzende Staaten, sollte sich aber in Deutschland nicht anders verhalten. Von daher wäre zu hinterfragen, wieso bei magnathor "V" eingetragen ist.

@Simon, Dein Reifen für hinten hat ein anderes Querschnittsverhältnis, sprich, hat einen leicht größeren Durchmesser. Eigentlich interessiert da nicht das Hochgeschwindigkeitsverhalten sondern lediglich, ob bei voller Einfederung noch rundherum genügend Luft bleibt. So ca. 3 bis 4 cm sollten da ausreichend sein.

Grüße, Robert
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Simon » 12. Apr 2019, 08:35

Hey Robert,

mir sind die Anforderungen klar, erklär es nur mal dem norddeutschen Tüvvern...

Mir wurde vom Tüv gesagt, bei einer Eintragung des Reifens müsste eine Hochgeschwindigkeitsfahrt gemacht werden. Da ich ja nur das kleine Licht bin und der Tüv der "Meister" habe ich mich freundlich nach den zu erwartenden Kosten erkundigt und habe dann den Laden mit offener Kinnlade verlassen.

Ich kann nur das sagen, was mir vom Tüv gesagt wurde. Kosten von über 500€ sehe ich nicht ein.

Besten Gruß
Simon

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 12. Apr 2019, 08:59

Das ist mal was aussagekräftiges.

Hieraus ist eindeutig ersichtlich das der 57er Reifen genügt.

Nun das mit dem V erkälrt sich eben durch den Sicherheitszuschlag den es in USA nicht gibt und eben auch in Deutschland seit 2009 abgeschafft wurde.

Bis 2009 ist er aber noch gültig, man muss nicht immer verstehen was sich der Gesetzgeber dabei denkt, wahrscheinlich nichts.

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von magnathor » 22. Apr 2019, 21:37

Also....nun sind es die Bridgestone Exedra geworden.
Habe mittlerweile die ersten 1000km runter und bin sehr zufrieden mit dem Grip und dem Laufverhalten.
Mal schauen, wie lange sie halten.
Ich habe übrigens nochmals mit dem TÜV Rücksprache gehalten und der Prüfer hat sich breit schlagen lassen,
für vorne den 57 H ein zutragen.
Zuerst habe ich mal den Hinweis aus dem Benutzerhandbuch geltend gemacht und dann habe ich oben drein noch
entdeckt, daß es ja das Typenschild auf dem Kardanwellengehäuse gibt, auf dem ganz klar aufgeführt ist, welche
Reifengröße es denn sein soll. Ende gut, alles gut :-D

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 22. Apr 2019, 23:39

Prima

Freut mich für dich ;)

Ist also doch in gewisser Weise "Verhandlungssache" ob die das soooo genau nehmen müssen oder nicht.

Wenn man mal das gesamte "Reifenthema" betrachtet gibt es auf jeden Fall krasse Unterschiede :!:

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Wolfgang » 23. Apr 2019, 10:23

Hirbel hat geschrieben:
22. Apr 2019, 23:39
.....Wenn man mal das gesamte "Reifenthema" betrachtet gibt es auf jeden Fall krasse Unterschiede :!:
Hirbel
Aber rund und schwarz sind sie alle :mrgreen:
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 23. Apr 2019, 22:01

Das schon, hab aber nicht von den Reifen geredet ;)

Eher von der Willkür mit der von den betreffenden Stellen an die Eintragungen rangegangen wird :?

Aber egal Hauptsache die sind drauf :-)

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Wolfgang » 24. Apr 2019, 07:54

Hirbel hat geschrieben:
23. Apr 2019, 22:01
....Eher von der Willkür mit der von den betreffenden Stellen an die Eintragungen rangegangen wird :?
Darüber muss man doch eher froh sein, denn dadurch öffnet sich doch immer irgendwo eine Tür ;)

Wenn es streng - nach deutscher Art - geregelt werden würde ........ dann sicher zu unseren Ungunsten (siehe Bündelungsbehörde in Hessen oder Saisonkennzeichen etc. :roll: )
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 24. Apr 2019, 08:04

Hmm

Stimmt auch wieder - aber bis man den richtigen findet kann dauern.

Man muss manchmal auch das Gute sehen (wollen)

Das Du noch on bist um die Zeit, wo du doch keine mehr hast :lol:

Gruß

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Terz » 3. Mai 2019, 17:05

Statt dem Cobra gibt es den Nachfolger Cobra Chrome. Leider gibt es hier noch keinen Vorderreifen
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Terz » 3. Mai 2019, 17:06

Ich korrigiere. Offenbar gibt es ihn doch. Av91 Av92

Nunjut. Denke das wird mein nächster Reifen
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von RGraefen » 3. Mai 2019, 20:35

Rapunzel hat geschrieben:
3. Mai 2019, 12:23

Daher rate ich allen,lasst diesen reifen nicht eintragen,sondern führt die Bestätigung vom Hr.Rost einfach mit euch und alles ist gut.
Für alle, die nicht oben nachgelesen haben, das ist eben nicht gut. Warum? Oben nachlesen bitte.

Grüße, Robert
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 4. Mai 2019, 09:13

Moin

Also der Cobra Chrome ist niegelnagelneu und der normale Cobra wird dafür eingestellt.

Vor einigen Wochen war der Vorderreifen als Cobra Chrome AV 91 oder 92 noch nicht mal erhältlich jetzt schon.

Es gibt bereits eine Unbedenklichkeitsbescheinigung und die Reifeneintragungsgeschichte seitens der Ämter ist im Umbruch und es ist eine Gesetzesänderung zu erwarten.

Somit bleiben zwei Möglichkeiten - den neuen draufmachen und Bescheinigung mitführen und eventuell eine "Gesetzeslücke" akzeptieren und evtl. auch Schwierigkeiten beim TÜV/Eintragung haben - oder nochmal die eingetragenen Reifen montieren und beim nächsten Mal auf Avon umsteigen bis dahin hat sich das mit Sicherheit geklärt - das wäre der Weg für die die nicht "Vorrauslaufen" wollen.
Es muss aber bei solchen Sachen immer ein paar "Pioniere" geben die den Weg bereiten :idea:

Avon unternimmt da was - hat man damals beim Roadrider gesehen, mittlerweile wird der Avon Roadrider sogar im Internet für die RC 43 angeboten wenn man eine Fahrzeugsuche startet, es sind also viele auf diesen Zug aufgesprungen :-)

Ähnliches erwarte ich auch beim Cobra Chrome - natürlich sollte Herr Rost auch von unserem Bedarf wissen - aber der wurde ja schon "geimpft" sonst gäbe es ja keine Bescheinigung vor Verkaufsstart.

Auf jeden Fall funktioniert die Schiene Avon -> Herr Rost -> Magnafahrer und hier sollte man weitermachen, Avon hat das beim Roadrider bestimmt in den Verkaufszahlen bemerkt und Uns unterstütz und das werden die wieder machen wenn sie was verdienen wollen ;)

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 13. Mai 2019, 08:17

Moin

Also ich hab diese hier . https://www.ebay.de/itm/JMT-Lithium-Ion ... SwGMFcwZzi

für die RC 09 gefunden und im Text steht auch was für Ersatz von YB12.

Es ist verwirrend da Lithium Batterien weniger Ah haben als die vergleichbaren Bleiakkus, so wie ich gesehen habe Faktor 3 - 48 Wh (gerechnet durch 12 Volt) ergeben 4 Ah mal Faktor 3 = 12 Ah.
Ob das in der Praxis auch so ist kann ich nicht sagen, die werden schon wissen was sie tun.

Mit Erfahrungen kann ich leider nicht dienen - ich fand aber einen Hinweis das sie nicht über 15 Volt geladen werden sollen, sonst besteht im ungünstigsten Fall Explosionsgefahr.

Ein defekter Laderegler der z.B. 17 Volt liefert könnte also sowas auslösen.

Ergo - Aufpassen oder eine normale reinbauen :-)

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 13. Mai 2019, 08:34

Hier

https://www.amumot.de/lithium-gegen-ble ... terschied/

habe ich noch einen Vergleich Lithium - Blei gefunden, ist zwar aus dem Campersektor aber er erklärt sehr schön den Unterschied.

Viel Spass

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 13. Mai 2019, 08:48

Ach noch was

Immer die Maße mit der Originalbatterie vergleichen um keine Überraschungen erleben zu müssen - die Lage der Pole, +Pol links oder rechts sollte auch verglichen werden ;)

Da sind auch Sockel mit dabei damit die Batterie höher wird - sprich die Anschlusskabel nicht zu kurz werden wenn die kleine Lithium dann ganz unten im Batteriekasten liegt ;)

Unter der Batterie passt dann locker eine Großpackung Kondome mit rein :lol: :lol: :lol:

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Wolfgang » 13. Mai 2019, 11:14

Rapunzel hat geschrieben:
12. Mai 2019, 19:10
Servus allerseits ;) ;) ;)
..........Hat da jemand Erfahrung mit Gel- oder Li-Io Batterie?..........
Eigene Erfahrungen habe ich nicht.

Hatte aber schon einmal Interesse daran - wegen der geringeren Baugröße ;)
Damals hatte ich irgendwo die Info gelesen, dass man dafür auch ein spezielles Ladegerät benötigt (wegen irgendwelcher speziellen Ladekurven oder so :roll: :roll: ). Das war dann für mich das AUS weil ich mir kurz vorher ein CTEK-Ladegerät gekauft hatte welches eben Li-Io nicht kann.
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von RGraefen » 13. Mai 2019, 13:08

Rapunzel hat geschrieben:
12. Mai 2019, 19:10
Was könnte ich da verbauen-eine YB12 ist drinnen,finde aber nix im Netz :oops: :oops: :oops:

...
Dat Rapunzel
schau erst einmal, ob Dein externes Ladegerät geeignet ist für LI-Ionen-Akkus. Dann ist zu beachten, dass es unterschiedliche Typen gibt, also Ladegerät und Akku müssen miteinander harmonieren. Die moppedseitig vorhandene Ladetechnik ist für alle Akkus geeignet.

Grüße, Robert
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 13. Mai 2019, 14:12

@Punzel

Hattest du nicht mal erzählt das deine Supermagna nach einiger Fahrzeit nach "faulen Eiern" riecht :?:

Wenn der Grund dafür eine zu hohe Ladespannung sein sollte (der Geruch kann ja auch irgendwo her kommen :lol: :lol: :lol: ) dann musst du dich zuerst vergewissern das die Spannung über 3000 Umdrehungen nicht die besagten 15 Volt übersteigt - sonst hast richtig Spass mit deinem Lithiumakku :? :? :?

Das ist bei einem Bleiakku schon nicht gesund wegen der Explosionsgefahr erst Recht beim Lithiumakku :idea:

"Normale Ladegeräte" sind übrigens schon zum Laden von Lithium geeingnet solange keine Desulfatierung (das wird normalerweise mit hohen Impulsströmen gemacht) im Spiel ist UND das Ladegerät die Ladespannung auf maximal 14,8 Volt begrenzt und die darf man dann auch nicht tagelang dran hängen lassen - komplett ungeregelte oder dürftig geregelte Ladegeräte würde ich nicht nehmen.

Genauso wie beim Lithium keine Erhaltungsladung erforderlich ist auf 50 - 70 % Ladung bringen und frostfrei lagern.

Huch - das wär ja schon wieder ein eigenes Thema und hat mit Reifen eigentlich nix zu tun 8)

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Terz » 13. Mai 2019, 16:54

Also Li-io würde ich mit dem alten Regler nicht einbauen.
Spannungsanzeige muss mindestens nachgerüstet werden, oder neuer Regler ala Mosfet.

Wenn die explodiert oder einfach der Schmelz-Prozess eingeleitet wird..... da fackelt dir es Bike ab. Nenenenene
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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 16. Mai 2019, 09:59

Moin Punzel

Hab dir mal drei Typen zum Vergleich gesucht

1. https://www.amazon.de/Batterie-KAGE-YB1 ... YMREE0RR66

2. https://www.amazon.de/Batterie-KAGE-YB1 ... 427745227d

3. https://www.amazon.de/Yuasa-Batterie-Ho ... B00GL5J4SM

1 = YB12 Breite: 134mm, Höhe: 161mm, Tiefe: 80mm - 2 = YB14 Maße in mm 135 mm breit x 90 mm tief x 168 mm hoch - 3 = YTX14 Maße: 134x89x166

Alle Typen sind ungefähr 13,5 cm breit die Nr. 2 und 3 sind ein paar Millimeter ( max 8 )höher und rund einen Zentimeter tiefer - wobei bei der Nr. 3 im Amazonangebot sogar der Typ für die VF 700 angegeben ist, also sollte der Batteriekasten auch 90mm Tiefe haben.

Also wenn deine bisher eingebaute Batterie noch Luft nach oben hat und in der Tiefe einen Zentimeter mehr Platz hat kannst alle drei verbauen.

Selber aber nochmal nachmessen und auf die Lage vom Pluspol achten in dem Fall ist er bei allen Dreien links.

Sollte das der Fall sein das du Platz genug hast - wovon ich mal ausgehe kannst dir nach der Typenbezeichnung bei Ebäh die raussuchen die dir am besten gefällt bzw. das beste Peis/Leistung Verhältniss hat - auch immer auf das Einbaumass achten/vergleichen ;)

Solltest du eine andere einbauen musst du unbedingt die Tybenbezeichnung abkleben damit der Regler nix davon mitkriegt :lol: :lol: :lol:

Dem is das eigentlich egal was du da einbaust ;)

Gruß

Hirbel

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 16. Mai 2019, 10:14

Ach und bevor ich es vergesse

Unbedingt die Spannung von der RC 21 bei mehr als 3000 Umdrehungen prüfen - die hat mit Sicherheit mehr als 16 Volt :!:

Irgendwo muss ja der Geruch herkommen - sonst ist die neue Batterie auch bald wieder hinüber.

Sollte das der Fall sein ( über 16 V ) heisst das einen neuen Regler - können wir ja am Vatertag genau ausdiskutieren :mrgreen:

Übrigens die A2 Versionen haben den Pluspol Links und die L Versionen haben den Minuspol Links, also z.B die YB12"A2" hat den Pluspol links und die YTX14"L" hat den Minuspol limks ;)

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 16. Mai 2019, 11:08

Halt

Kommando zurück - bei Nr. 3 handelt es sich offensichtlich um einen Fehler :!: :!: :!:

Denn die YTX hat normalerweise die Maße Abmaße: B: 150mm, H: 145mm, T: 87mm

Die YTX kannst demnach also NICHT nehmen sonst würde ja die von der RC 43 auch passen :!: :!: :!:

Man sieht also man kann sich nicht immer auf die Angaben verlassen - drum nachmessen und gegenkontrollieren :roll:

Ein Computer ist nur so schlau wie der Mensch der davor sitzt - wenn der praktisch zu blöd ist Breite x Tiefe x Höhe einzugeben dann kommen solche Fehler dabei raus und schon ist das Internetangebot falsch :mrgreen:

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Kerl » 17. Mai 2019, 07:05

Punzelchen da hab ich was für Dich: https://www.batteriezentrum.at/batteriedetails/

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von RGraefen » 17. Mai 2019, 15:02

und auch wenn eine Yuasa Dir teuer erscheinen mag, die Erfahrung spricht dafür. Nur der richtige Typ sollte es schon sein mit mindestens 12Ah, und auch die Anschlussklemmen sollten ebenfalls kompatibel sein.
Du kannst ja mal nach Yuasa 31500-MB1-671 oder Yuasa 31500-MB1-672 googeln.

Grüße, Robert
Sonntags Magna, Werktags Pan, Hauptsache V4 :-) :-) :-)

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Re: Das leidige Thema Reifen für die RC 21

Beitrag von Hirbel » 17. Mai 2019, 16:10

Moin Punzel

https://www.wholesalebatteriesdirect.co ... attery.jpg

Das ist die sogenannte Ansicht von Vorne ;)

Der Pluspol ist links und sie trägt die Bezeichnung A2

So wie ich das verstanden habe wenn ein "L" in der Bezeichnung ist ist der Minuspol links.

Die Schaltungen (0,1,2) die Kerl dir reingestellt hat gelten offensichtlich nicht für Mopedbatterien.

Also wenn aus dieser Ansicht bei dir auch der Pluspol links sein muss brauchst du die YB12A oder YB14A je nach Platz im Batteriekasten

z.B. die hier https://www.ebay.de/itm/Motorrad-Batter ... SwJ7Rb8pa6

oder wenn eben dann an der Stelle der Masseanschluß ist die YB12AL oder YB14AL

wie die hier https://www.ebay.de/itm/Motorrad-Batter ... SwRDpb8pYW

Was ist jetzt da dran verwirrend :?: :mrgreen:

Das Y steht für Yuasa andere Hersteller haben dann eben ein U oder einen anderen Buchstaben vor dem B stehen wie ganz oben UB14A2 oder UB14LA2 wenn Pluspol rechts und Masse links.

Die 14er ist geringfügig grösser wie ich schon erwähnt habe - einfach mit Zollstock messen und gut is.

Aber manchmal haben die Spezialisten eben nur Beispielbilder drin die nicht stimmen bzw. mit der Beschreibung nicht übereinstimmen - die gerade eben genannten haben sorgfältig die Bilder eingestellt.

Wenn deine alte gepasst hat dann fahr doch einfach mit der in ein Geschäft schmeiss die Kohle aufn Tisch und nimm die gleiche Grösse als AGM oder wie auch immer was du halt willst mit.
Meine letztes Jahr hat bei ATU knapp 60 Stecken gekostet.

Übrigens ist bei der RC 43 in der Plusleitung unterm Rahmen eine kleine Reserveschleife verlegt, wenn man den Kabelbinder entfernt kann man auch eine reinbauen mit verdrehten Polen - zumindest ist das bei meiner so.
Ob das bei deiner Supermagna auch so ist kann ich dir nicht sagen, da musst schon selber ran.

Gruß

Hirbel

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