Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

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Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 17. Mär 2019, 10:24

So, ich habe es getan....nach langer Zeit des Wartens und des Jammerns..... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ich habe mir auch eine RC28 zugelegt....der Trend geht ja eindeutig zum Drittmotorrad.....

Gebaut 1989, in den USA, in Ohio, mit deutscher Zulassung, wurde sie erstmalig 1990 zugelassen, fuhr 17.000 km, um dann 2011 stillgelegt zu werden.

Sie hat einen Motorschaden, ist aber vollständig, also nicht umgebaut und in sehr gutem Zustand.

Der Motorschaden soll durch das unfachmännische Arbeiten einer Werkstatt verursacht worden sein und macht sich insofern bemerkbar, dass sie nach einer 1/4 Umdrehung klemmt.

Ich gehe davon aus, dass lediglich die Steuerkette und/oder Nockenwellen falsch aufgelegt wurden, wenn nicht, auch egal.

Ein WHB habe ich, dankenwerter Weise für den Link Simon, schon, gleichwohl die Qualität nicht so gut ist.

Ich habe mir bereits aber ein gebrauchtes, aber originales in UK bestellt, da diese bei HONDA nicht mehr zu bekommen sind.

Bilder habe ich zur Zeit noch keine, da es hier nur regnet....

Neben der Reparatur soll dieses Motorrad auch auf Spiechenräder umgebaut werden, Zylinderkopf- und Motordeckel werden verchromt, Gabel ausgetauscht und sie erhält das Instrumentenbrett von der RC43.

Die Lenkerarmaturen - alle - werden verchromt und Stahlflexleitungen für die Hydraulik verbaut. Die Bowdenzüge bleiben original.

Die Lackierung ist rot und soll später weinrot oder perlmutrot - metallik geändert werden.

Ich gehe nicht davon aus, dass sie bis zum Sommerfeste fertig wird.

Was ich dafür bezahlt habe :?: Der Preis war angemessen.... 8) :mrgreen: Ich hätte noch Luft sie zum HH zu geben und reparieren zu lassen und sie läge noch weit unter dem Marktwert.

LHzG

Oliver
Nach vorne streben wo Engel furchtsam weichen...

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Beitrag von webmaster » 17. Mär 2019, 17:39

Der Regen und die Graupelschaueren wurden mal durch Augenblicke von Sonnenschein unterbrochen......Fotosession.......
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VF750C-RC28 Bild 10 Seitenasicht rechts.jpg
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VF750C-RC28 Bild 1.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von RGraefen » 17. Mär 2019, 19:23

chic, ... und ich bin ein Freund des Originalzustandes :-D

Grüße, Robert
Sonntags Magna, Werktags Pan, und mehr als 350tkm mit V4 :-) :-) :-)

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Erich
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von Erich » 18. Mär 2019, 09:01

Hallo Oli,

da warst Du schneller als ich. Die hatte ich auch im Auge - wenn es die ist, die in Baden - Würtemberg stand. Gratulation. Hoffe, dass der Schaden wirklich nicht so hoch ist und es nur an der Steuerkette liegt.

Wie Robert, bin auch ich im Falle dieses Modelles der Meinung, dass man den Originalzustand erhalten sollte - ist aber natürlich Geschmackssache und ausschließlich Deine Entscheidung. Viel Spass mit dem Teil - und wenn Du mit Airbrush liebäugelst, könnte ich Dir eine sehr gute Adresse nicht weit weg von Dir geben!

Gruß aus Bingen

Erich
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Wolfgang
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von Wolfgang » 18. Mär 2019, 14:06

High Oliver,

ein echter Hingucker - aber ist ja nicht die erste Supermagna die man sieht ;)
Sogar ich würde mich an den Originalzustand halten .......





Weitgehend

Größtenteils

Höchstwahrscheinlich

:lol: :lol: :lol:
Servus aus München

Wolfgang

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Terz
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von Terz » 18. Mär 2019, 15:24

Wolfgang hat geschrieben:
18. Mär 2019, 14:06

Weitgehend

Größtenteils

Höchstwahrscheinlich

:lol: :lol: :lol:
:lol: :lol: :lol: :lol:
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von RGraefen » 18. Mär 2019, 18:55

@Wolfgang

Du? Im Leewe net :!: :!: :!: :lol: :lol: :lol:

Grüße, Robert
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Rapunzel
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Re: Ich bin mit dabei....

Beitrag von Rapunzel » 20. Mär 2019, 09:01

Guten morgen Oli ;) ;) ;)

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Neugewinn,dem 3. im Bunde :x

Wie es Robert schon erwähnte,würde ich sie auch im Originalzustand belassen.
Zum Vorhaben :Speichenräder,haben wir ja schon telefoniert.
Das Vorderrad von der VT passt eins zu eins in die Gabel der RC28.
Das schöne daran ist der Felgenkranz in Vollchrom,kennst ja meine.
Ich schaue so oft im Netz nach Anregungen,doch einen Umbau auf Speiche habe ich nur einmal gesehen,ausser meiner.
Da du ja ein Tüftler bist,habe ich keine Bedenken,dass du auch ein passendes Hinterrad finden wirst...

Gut Ding will eben Weile haben :mrgreen:


Also,in diesem Sinne,lass dich nicht unterkriegen-Du schaffst das :!: :!: :!:

LHzG,dat Rapunzel
See you on the road or next party
Gruss,dat Rapunzel

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 18:44

Ich habe jetzt das Werkstatthandbuch der RC28 und werde es entsprechend aufbereiten; für den Motor geht aber weitesgehend auch der der RC07.

Zahlreiche Fotos werden mir sicherlich gut helfen, Details bei der Montage zu berücksichtigen.

Ohne Werkstatthandbuch würde ich nichts am Motor machen.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 18:46

Um den Motor aus dem Rahmen zu holen, waren zahlreiche Teiel zu demontieren und einzulagern.

Es sind drei Umzugskartons voll und jede Menge Luftpolsterfolie
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 18:55

Nachdem alle Teile demontiert wurden und der Motor frei im Rahmen hing, habe ich den Rahmen abstützen müssen, da der Seitenständer am Hilfsrahmen befestigt ist und bei der Demontage das Motorrad dann umfallen würde.

Stützen habe ich mir bestellt, kommen aber erst nächste Woche.

Den Motor konnte ich auf zwei große Holzblöcke auf einem Rollbrett ablegen, so dass er sicher darauf stand und ich die Rahmenschrauben entfernen konnte. Danach ließ er sich ohne Probleme aus dem Rahmen drehen.

Alle Schrauben und Muttern, habe ich zur Lagerung, soweit es möglich war, wieder eingedreht oder augeschraubt, so dass eine Montage später einfacher ist.

Schrauben und Muttern die nicht wieder montiert werden konnten, wurden mit Kreppband versehen und beschriftet.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 19:11

Nach der Demontage des Motors habe ich mir einen Motorständer gebaut, mit dessen Hilfe es für mich leichter ist, am Motor die notwendigen Demontage- und Montagearbeiten vornehmen zu können.

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VF750C-RC28 Motorständer Bild 1.JPG
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Das Material, ein alter Tisch......
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VF750C-RC28 Motorständer Bild 2.JPG
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Messen, sägen, schweißen, fluchen....anpassen.
Um die Maße vom Motor abzunehmen musste ich ihn zunächst ausrichten.

+5mm Toleranz waren geboten.
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VF750C-RC28 Motorständer Bild 3.JPG
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Mittels selbstgebauten Galgen und kleinem Flaschenzug habe ich dann den Motor zunächst in das Gestell gehoben und montiert umd ihn dann auf den Montagetisch zu heben.
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VF750C-RC28 Motorständer Bild 4.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 19:37

Bei der Demontage teile ich alles immer in Baugruppen auf und verpacke es entsprechend, so lauf ich nicht Gefahr, falsche Schrauben bei der Montage zu verwenden oder, was noch schlimmer wäre, etwas fehlt oder ist über.


Hier ein paar Impressionen...
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VF750C-RC28 Fotokollage Demontage 1.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau miener RC28

Beitrag von webmaster » 24. Mär 2019, 19:50

Der Übeltäter ist gefunden....

Beim Kauf wurde mir mitgeteilt, dass der Motor nur eine viertel Umdrehung dreht und so habe ich mich ganz langsam über den Ventiltrieb und der Steuerung vorgearbeitet, in der Hoffnung, dass ich die Köpfe nicht entfernen müsste.

Die Taktik ist leider nicht aufgegangen.

Bei der Demontage des vorderen Zylinderkopfes kamen dann die Übeltäter an die Sonne.....

Beide Laufbüchsen sind so verrostet, dass die Kolben hängen blieben.

Nachdem ich mit einer Drahtbürste den Rost entfernt hatte, konnte ich den Motor durchdrehen.

Ich bestehen zwei Möglichkeiten, die erste ist, das Fahrzeug wurde ohne Zündkerzen unglücklich gelagert, die zweite Möglichkeit ist, und ich gehe davon aus, dass es die wahrscheinlichere ist, dass die Kopfdichtung defekt war.

Jetzt muss ich den Motor komplett zerlegen und gegebenenfalls bohren und hohnen lassen und neue Kolben einbauen.

Ich prüfe ersteinmal meine Optionen, denn der Rest hat erst 17.000 km gelaufen!
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Zylinder 4, vorne, rechts
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VF750C-RC28 Zylinder 4 vorne rechts.jpg
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Zylinder 2, vorne, links
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VF750C-RC28 Zylinder 2 vorne links.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 31. Mär 2019, 19:01

Zwischenzeitlich habe ich den Motor fast komplett zerlegt, fast denn ich bekomme die Stehbolzen für die Zylinderköpfe nicht raus. Ich habe noch keine passende Schraube gefunden um mittels Konterschraube die Dinger zu lösen.

Auch durfte ich erfahren, dass es keine Kolben mehr bei Honda für die RC07, RC09 und RC28 gibt, also bin ich auf der Suche nach einer Alternative.

Ich habe im Internet recherchiert und dabei festgestellt, dass die Kolben besagter Motorräder - optisch - baugleich sind wie die der VFR750F RC36 und VF750C RC43. In einem anderen Thread habe ich micht hierrüber auch sachon einmal ausgelassen.

Ich brauche nicht auf die Suche nach einem Motoreninstandsetzer gehen, wenn ich die Kolbenfrage nicht gelöst bekomme. Ist es aber so, dass die Kolben der RC36 und RC43 auch in den RC07, RC09 und RC28 passen würden, könnte der eine oder andere Motor gerettet werden.

Letztendlich müsste ich - wenn es keine andere Möglichkeit mehr gibt - auf einen AT - Motor der RC07 oder RC09 zurückgreifen.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 31. Mär 2019, 19:08

Hier ein paar Impressionen aus der Demontage des Motorblocks und die Darstellung der Schäden.
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VF750C-RC28 KZylinderschaden linke rechte Seite.jpg
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VF750C-RC28 KZylinderschaden linke Seite.jpg
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VF750C-RC28 Kolben Draufsicht.jpg
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VF750C-RC28 Kolben Seitenansicht Kolbenbolzen.jpg
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VF750C-RC28 Kolben Schaftansicht.jpg
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VF750C-RC28 Kolben Innenansicht.jpg
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VF750C-RC28 Kolbenbild linke Seite.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 31. Mär 2019, 19:12

Hier noch ein paar Fotos der Kurbelgehäusehälften.
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VF750C-RC28 Kubelgehäuse Oberteil Frontseite.jpg
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VF750C-RC28 Kurbelgehäuse Oberteil Rückseite.jpg
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VF750C-RC28 Kubelgehäuse Oberteil Ansicht von unten.jpg
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VF750C-RC28 Kurbelgehäuse Unterteil Draufsicht.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Terz » 31. Mär 2019, 20:57

Hoffentlich findest du eine Lösung.

Hochachtung vor dem, der diesem Motor wieder Leben einhaucht.

Das würde mich sehr freuen.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von RGraefen » 31. Mär 2019, 22:55

Na, dann wünsche ich Dir viel Erfolg, irgendwie wird es schon klappen.

Grüße, Robert
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Wolfgang » 1. Apr 2019, 08:35

Glückauf

sagt man doch bei Euch ;)
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Erich
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Erich » 2. Apr 2019, 14:38

Hallo Oli,

Chapeau kann ich da nur sagen. Bin froh, dass Du bei diesem Bike schneller warst, als ich. Ich hätte das nie hinbekommen und den Spass am Bike sehr schnell verloren. Ist manchmal doch nicht schlecht, als 2. Sieger aus dem Rennen zu gehen :-D :-D :!: :!:

Ich drücke Dir alle Daumen!!
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 3. Apr 2019, 08:04

Nun ist das Kurbelgehäuse vollständig leer, Lagerschalen, Getriebe, Kugellager, Passungen usw. sind ausgebaut.

Die Zylinderbolzen waren noch einmal eine Herausforderung. Zu keiner Zeit musste ich soviel Kraft aufbringen um die Dinger zu lösen.

Da die Bolzen kein metrische Gewinde haben, konnte ich keine normalen Muttern zum Kontern nutzen und der fette Schraubstock hielt die Bolzen auch nicht.

Ich habe drei Zylinderkopfmuttern geopfert um mittel Konterschrauben, WD40 und BRENNER die Bolzen zu lösen und aus der A- Schale entfernen zu können. 1 1/2 Stunden harte Arbeit!

Jetzt kommt die spannende Frage: Kann ich die A-Schale Bohren und Honen lassen? Wer macht das (ich hoffe Kolben Schmitz in Hagen) und welche Übergröße muss ich nehmen.

Da die Laufbüchsen stark angegriffen sind, muss ich zunächst mit einem Motoreninstandsetzer sprechen, der mir sagen kann, ob 0,25, 0,50, 0,75 oder vielleicht sogar 1,0 mm Übergröße verwendet werden müssen.

Ich werde berichten!

LHzG

Oliver
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Hirbel
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Hirbel » 3. Apr 2019, 08:43

Moin

Auch wenn wahrscheinlich gleich wieder ein Shitstorm über mich hereinbricht ;-)

Würde es mal mit nur hohnen probieren - eben mal mit Motorenbauer sprechen.

Ist vielleicht ein nicht geeigneter Vergleich - aber wir haben es öfter bei uralten Traktoren für die es fast keine Ersatzteile mehr gibt und ähnliche "Standschäden" haben wo durch "nur hohnen" die Zylinderfläche wieder in Ordnung gebracht wurde und mit neuen Ringen und den Kolben ohne Übermass wieder ein sehr guter Motorlauf zustande gekommen ist - geht natürlich nur wenn die Verletzung der Lauffläche nicht zu tief ist :-(

Es ist halt dann die Kompression nicht mehr ganz so hoch wie bei einem generalüberholten Motor aber in der Leistung fast kein gravierender Unterschied spürbar - aber was will man machen wenn es keine Kolben und schon gar nicht Übermasskolben gibt.

Hier war aber auch immer nur die Anforderung die Dinger irgendwie halbwegs stabil zum Laufen zu bringen.

Wünsche Dir noch viel Erfolg

Gruß

Hirbel

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Hirbel » 5. Apr 2019, 09:11

Moin

Hierzu noch ein Nachtrag.

Das mit dem "nur hohnen" geht wirklich nur wenn wenn die Riefen bzw. Rostkrater nicht zu tief sind.

Meines Wissens ist die Verschleissgrenze bei 0,15 - wenn keine Übermasskolben mehr erhältlich sind wird der Motor auch mit 0,18 "Spiel" laufen.

Mal folgender Grundgedanke - es müssten etliche Motoren unterwegs sein die diese Verschleissgrenze überschritten haben und immer noch annehmbar laufen.

Wenn man z.B. bereits 0,25 von den Zylindern runternehmen müsste und gleichzeitig ein verschlissener Kolben eingebaut wird wäre das Spiel massiv zu groß was wahrscheinlich einen sogenannten Kolbenkipper zur Folge hätte, wobei Langhuber eher zu Kippern neigen als Kurzhuber (macht sich meist im kalten Zustand als metalisches klopfendes Geräusch bemerkbar und verschwindet wenn der Motor warm wird ).

In dem Fall vom Könich sieht das ziemlich schlimm aus kann man aber anhand von kleinen Bildern nicht genau sagen - Jugend forscht.

Habe das ebenfalls nicht geträumt, die schon mal erwähnte CB 250 G hatte einen durchgebrannten Kolben und kleinere Partikel hatten die Zylinderlauffläche ein wenig verkratzt hier wurde Zylinder und ein Übermasskolben - den wir zufällig aufgetrieben hatten - quasi per "Hand" nachgearbeitet und der Motor ist für die Verhältnisse sehr gut gelaufen mehr wollte ich damals nicht.

Übrigens nur einen Zylinder nacharbeiten ist sowieso nicht so gut da hier Gewichtsunterschiede auftreten können (auch der Hubraum ändert sich ja geringfügig) die zu unruhigen Lauf führen - das kann man ausgleichen indem man die leichtesten Pleuel mit den schwersten Kolben und umgekehrt paart - man braucht natürlich eine sehr genaue Waage.

Schon wieder zuviel "gequatscht" nochmal viel Erfolg

Hirbel

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 5. Apr 2019, 11:48

In der Thematik "Gebrauchtmotoren" habe ich festgestellt, dass diese mehr als 50tkm oder 50tmls gelaufen haben und ich diese nicht auf Funktion prüfen konnte und mich auch nicht darauf verlassen will, was ein Verkäufer schreibt.

Die Köpfe der RC28 sind von den Halterungen, wie Froschlippe es mir mitgeteilt hat, anders, also habe ich die Überlegung angestellt, den Motor meiner RC28 bohren und honen zu lassen, da ich AT - Motoren sowieso aufmachen müsste um die Köpfe zu wechseln.

Entweder ich kaufe mir eine RC07/RC09 als Komplettfahrzeug, was soll ich dann mit dem Rest?
Ich kaufe mir einen AT-Motor, muss mir Lagerschalen kaufen und wenn ich Pech habe, ist der auch noch verschlissen....

Die Schätzkosten für die Instandsetzung des Motors, bohren, honen, Kolben und Ringe belaufen sich auf ca. 700 - 800 Euronen, dazu kämen dann noch ein Komplettdichtsatz - bei großzügiger Schätzung, gesamt 1000,-- Euronen.

Dafür hätte ich aber einen 1A Motor!

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Simon » 5. Apr 2019, 22:09

Moin Olli,

ich bin mir nicht sicher ob du so einfach Dichtungen findest.... war schon schwer ne ventildeckeldichtung zu finden

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Wolfgang » 8. Apr 2019, 07:38

webmaster hat geschrieben:
5. Apr 2019, 11:48
.....Die Schätzkosten für die Instandsetzung des Motors, bohren, honen, Kolben und Ringe belaufen sich auf ca. 700 - 800 Euronen, dazu kämen dann noch ein Komplettdichtsatz - bei großzügiger Schätzung, gesamt 1000,-- Euronen.

Dafür hätte ich aber einen 1A Motor!
Bei so einem Betrag wäre das für mich gar keine weitere Überlegung wert und es wäre schon entschieden.
Dann weist du wenigstens genau was du bekommst bzw. was du dann hast 8)
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 8. Apr 2019, 07:43

Anmerkung zu meinem letzten Post:

Selbstverständlich werden ALLE Zylinder gebohrt und gehont.


@Simon

Es gibt noch welche, ansonsten muss ich alles einzeln bestellen, was ich auch machen werde.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 8. Apr 2019, 08:03

So, da die Zylinderschale jetzt beim Motoreninstandsetzer ist, kann ich mich den Zylinderköpfen widmen.

Auch die Zylinderköpfe habe durch die Jahrelange Einwirkung von Feuchtigkeit gelitten, ich habe mal ein paar Bilder eingestellt.

Was mich verwundert hat, viel Ölkohle auf den Ventilen und im Auslasskanal...

Als erstes habe ich mir ein Werkzeug gebaut, um die Ventilfedern kontrolliert herab zu drücken um die Ventilkeile zu entfernen.

Unkontrolliert kann man das auch mit dem Gummihammer machen und einem Stück Rohr, dann fliegen die Keile aber in alle Richtungen :mrgreen: :mrgreen: .

Ich habe Ein- und Auslasskanäle - Kopfseitig - nicht Krümmer- oder Vergaserseitig, zunächst mit Rotationsdrahtbürsten gereinigt, ebenso die Ventile.

Auch habe ich die Zylinderkopfdichtung entfernt, wobei ich keinerlei Beschädigung feststellen konnte, also nix durchgebranntes.

Die Schlepphebel sind in einem tadelosen Zustand, keine Pittingbildung zu sehen, wäre auch verwunderlich bei 17.000 km.

Ich muss mir jetzt erstmal noch Behältnisse besorgen, um die Teile vernünftig sortieren zu können, auch will ich mir schon Ventilschaftdichtungen besorgen um die Zylinderköpfe monatgefertig instand zu setzen.

nach dem kompletten Reinigungsvorgang von den Ventilen, Ein- und Auslasskanälen werde ich die Ventile einschleifen mit der Feinschleifpaste um zu sehen, wie das Tragbild des Ventilsitzes ist. Ist alles gleichmäßig matt, ist das Ventil, bzw. der Ventilsitz in Ordnung.

Die Abschließende Prüfung erfolgt, wenn alles wieder montiert ist. Es werde alte Zyndkerzen eingedreht, der Kopf auf die Rückseite gelegt und in die Mulde Petrolueum gefüllt. Sind die Mulden nach zwei Stunden noch gut gefüllt, ist die Sache dicht.

Nachfolgend noch ein paar fotografische Experessionen ........
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VF750C-RC28 Ventilklemmendingsda.jpg
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VF750C-RC28 Zylinderkopf Zylinder 4.jpg
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VF750C-RC28 Zylinderkopf Vorne.jpg
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VF750C-RC28 Einlassventil Zylinder 4.jpg
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VF750C-RC28 Zylinderkopf Vorne Ventile.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Hirbel » 8. Apr 2019, 10:29

Moin

Wenn die Dichtungen "in Ordnung" waren bleibt die Frage offen wie kam das Wasser in die Zylinder ???

Entweder hat der Vorbesitzer das Moped mit dem Hochdruckreiniger gewaschen und dabei in den Luftfilterkasten unter Wasser gesetzt -> Wasser läuft in die vordere Zylinderbank da diese ja fast waagrecht liegt.

Ein Hochwasserschaden -> auch hier füllen sich die vorderen Zylinder zuerst mit Wasser, da irgendein Ventil immer offen steht.

Oder - und das solltest Du vor dem Zusammenbauen prüfen (lassen) -> der Zylinderkopf hat einen Haarriss vom Wasserkanal in den Brennraum.

Solche Risse sind oft mit blosem Auge nicht oder nur schwer zu erkennen, meist werden die, wenn der Motor heiss ist, aber weiter und nach dem Abstellen hat dann das Wasser durch den Druck auf dem Kühlsystem ausreichend Zeit in den Zylinder zu drücken.

Sollte das der Fall sein und es wird übersehen wäre hinterher die ganze Arbeit umsonst gewesen sein - die alten 6 Zylindermotoren von BMW hatten solche Schwachpunkte im Kopf und nachdem es mir einmal passiert ist lies ich immer die Zylinderköpfe "abdrücken".

Hast jetzt schon Kolben ?

Gruß

Hirbel

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Rapunzel » 8. Apr 2019, 12:17

Hi,mein Könich ;) ;) ;)

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See you on the road or next party
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 10. Apr 2019, 10:02

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Nun, wie sich herausstellt, ist nicht nur die Ersatzteilversorgung ein Problem, sondern auch das Bohren und Honen des Motors.

Ich hatte diesen zu einem Motoreninstandsetzer versandt und bekomme diese nun unbearbeitet zurück, da dieser den Block nicht spannen kann und die Kosten für ein Werkzeug unverhältnismäßig sein sollen.

Nun ja.....

Ich habe nochmals mit einem örtlichen Motoreninstandsetzer Kontakt aufgenommen und mit diesen das Problem erörtert, hinsichtlich der Beschädigung der Zylinder, aber auch hinsichtlich der Thematik "spannen des Blocks". In dem Zusammenhang konnte ich mir auch die Bearbeitungsmaschinen ansehen, live und nicht nur auf youtube.

Das schöne beim Gespräch war, dass wir wohl eine Wellenlänge haben, er auch Motorradmotoren macht und das wohl als Herausforderung ansieht :mrgreen: , eben nicht Schema F :mrgreen: :mrgreen:

Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich ein entsprechendes Werkzeug bauen muss, was ich auch werde.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Rapunzel » 10. Apr 2019, 10:06

Dann Daumen hoch,du machst das schon :!: :!: :!:
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 10. Apr 2019, 10:13

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Die Zeit bis zur Rückkehr des Zylinderblocks bleibt nicht ungenutzt. Ich habe mit der Überholung der Zylinderköpfe begonnen, Ventilschaftdichtungen bestellt und Die Zylinderkopfdichtungen entfernt.

Die Kleberreste müssen auch noch runter und dann reibe ich die Köpfe auf einer Glas- oder Granitplatte, die mit Schleifpapier versehen ist, um die Köpfe glatt zu bekommen.

Nachfolgend wieder ein paar Bilder.
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VF750C-RC28 Zylinderköpfe vorne und hinten noch mit Dichtungen.jpg
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VF750C-RC28 Zylinderkopf Hinten ohne Dichtungsreste.jpg
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VF750C-RC28 Zylinderkopf ohne Dichtungsreste.jpg
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Die Dichtungsreste hatte ich mit WD40 eingesprüht und über Nacht einwirken lassen. Mittles Cuttermesser und Stemmeisen lassen sich die Reste gut abschaben, aber Vorsicht :!: , darauf achten, keine "Kanten" in die Dichtfläche hauen/schaben.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 10. Apr 2019, 10:26

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==>> EINSCHUB <<==
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Warum baut der keinen AT - Motor ein :?:

Weil die AT - Motoren auch 50tkm und mehr gelaufen haben, meiner erst 17tkm, oftmals keine Kurbelwelle dabei ist und 8 Lagerschalen auch nicht billig sind, abgesehen vom allgemeinen Zustand der Motoren.

Ich würde die wieder verkaufen :!:

Die Herausforderung und das erwartete Ziel ist meine Motivation das Projekt voranzutreiben. Ich habe einen Motor in dem Umfang vor 30 Jahre überholt und das Ergebnis war fantastisch! Wenn ich mir die RC28 als mein fertiges Projekt vorstelle, fang ich an zu sabbern... Speichenfelgen, verchromte Lenkerarmaturen, verchromte Motordeckel, symmetrische Instrumente, rot - metallic - Lackierung, :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: ....daher, kein Verkauf.
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von RGraefen » 10. Apr 2019, 10:31

... und hinterher kannst Du Dir sicher sein, dass das Teil technisch in einem Top-Zustand ist.

Grüße, Robert
Sonntags Magna, Werktags Pan, und mehr als 350tkm mit V4 :-) :-) :-)

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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Rapunzel » 10. Apr 2019, 12:55

...oder zumindest dein Wohnzimmer verschönert :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von Rapunzel » 10. Apr 2019, 12:55

...als Tisch mit extrem grosser Glasplatte :!:
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 13. Apr 2019, 17:18

Nun, nach Ostern fahre ich nach Rothenburg op der Tauber und in der Nähe ist Scheuerlein, nur eine halbe Stunde entfernt.

Wenn der Block zurück ist, sende ich diesen denen zu und fahre am Dienstag nach Ostermontag mal da hin.

Bis dahin kann ich mich ja noch den vielen anderen Dingen die noch zu erledigen sind widmen, Dichtungsreste der Zylinderkopfdichtungen entfernen und Ventile einschleifen.

Die Dichtungen gehen sehr schwer hab und es bleiben jede Menge Kleberreste über. Mittels eines Stemmeisens für Holz habe ich das Grobe ABGESCHABT (nicht abgehauen :mrgreen: ), im Anschluss dann mittels Cuttermesserklinge ebenfalls weiterhin die Reste ABGESCHABT, auch die Klinge ziehend.

Bei den Arbeiten ist vorsicht geboten um nicht die Dichtflächen mit Kerbe zu übersähen.

Den Rest im Kopf, Kippehebel und Kipphebelwellen und alte Ventilschaftdichtungen wurden noch entfernt und abschließend habe ich alle Dichtflächen mit Accupads, aber auch die Köpfe vollständig gereinigt.

Zylinderkopf VOR der Entfernung der Dichtung
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VF750C-RC28 Zylinderkopf 1 und 3 hinten vor Entfernung der Kopfdichtung.jpg
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Zylinderkopf NACH der Entfernung der Dichtung
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VF750C-RC28 Zylinderkopf 1 und 3 hinten nach Entfernung der Kopfdichtung.jpg
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Hier noch einmal Beispielhaft der Bereich wo die Dichtung durchgebrannt ist.
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VF750C-RC28 Zylinder 3 Kopfdichtung durchgebrannt.jpg
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Auf den nachfolgenden Bild kann man gut erkennen, dass im Kopf ein Gußfehler vorhanden ist. Es ist KEINE Folge des Dichtungsschadens, da diser Fehler auch an den hinteren Köpfen ebenfalls vorhanden ist.

Das bedeutet, die Köpfe sollten geschliffen werden.

Ich könnte das zwar mit einer Glas- oder Granitplatte machen aber.......darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an.
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VF750C-RC28 Zylinderkopf - Ausbrüche.jpg
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Re: Ich bin mit dabei....Instandsetzung und Umbau meiner RC28

Beitrag von webmaster » 13. Apr 2019, 17:28

Ein weiterer Schritt ist das Einschleifen der Ventile. Eigentlich nicht notwendig bei erst 17tkm, doch wenn man den Kopf einmal ab hat....

Das Einschleifen eines Ventils erfolgt in mehreren Schritten:

1. Ventil von Ölkohle mitteld Messingbürste befreien,
2. Am Ventil die Dichtflächen mit grober Einschleifpaste bestreichen,
3. Ventil einsetzen und mittels Ventilpömpel oszilierend drehen, anlupfen, versetzen und weiter oszilierend drehen,
4. Ventil entfernen, Ventil und Ventilsitz reinigen,
5. Ventildichtfläche mit Feinschleifpaste bestreihen, einsetzen und wie unter Punkt 3 einschleifen,
6. Ventil entfernen, Ventil und Ventilsitz reinigen.

Wenn das Schliffbild auf der Dichtfläche grau - matt ist, dann ist es O.K.
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Ventil mit Ölkohle
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VF750C-RC28 Einlaßventil mit Ölkohle.jpg
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Einlaßventil nach der Reinigung und dem Einschleifen.
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VF750C-RC28 Ventil eingeschliffen.jpg
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